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Angerers schönster sechster Platz - Sotschi-Ticket

19.01.2014, 14:23 Uhr | dpa

Angerers schönster sechster Platz - Sotschi-Ticket. Tobias Angerer darf nach Sotschi reisen.

Tobias Angerer darf nach Sotschi reisen. Foto: Daniel Karmann. (Quelle: dpa)

Szklarska Poreba (dpa) - Die guten Nerven und das Selbstvertrauen haben Tobias Angerer doch noch das Sotschi-Ticket beschert.

Die Teamkollegen stürmten nach dem Zieleinlauf zu Tobias Angerer, um ihn zu beglückwünschen, die Trainer gratulierten sich über den Streckenfunk, Angerers Frau Romy jubelte auf der Tribüne - nur der Athlet selbst genoss den schönsten sechsten Platz seiner Karriere im Stillen mit einem zufriedenen Lächeln. Buchstäblich in letzter Minute schaffte der Vachendorfer beim Langlauf-Weltcup im polnischen Szklarska Poreba den Sprung ins deutsche Olympia-Team. Im 15-Kilometer-Massenstartrennen im klassischen Stil bewies der Routinier Nervenstärke und zeigte beim Sieg des Russen Maxim Wylegschanin wieder die Lockerheit in der Loipe, die ihn so oft zu großen Erfolgen geführt hatte.

"Ich wusste, dass ich es drauf habe. In den vergangenen zwei Wochen habe ich daheim gut trainiert und an mich geglaubt. Dieses gute Gefühl habe ich mit hierher genommen", berichtete ein gelöster Angerer. Auf ihn war die gesamte Teamtaktik ausgelegt. Von Beginn an hatte er stets einen Teamkollegen an seiner Seite.

"Ich habe an ihn geglaubt und wusste, dass er es schafft. Andernfalls hätten wir irgendetwas falsch gemacht", sagte Bundestrainer Frank Ullrich, der sich am Samstag nach der Teambesprechung noch einmal mit Angerer zurückgezogen hatte. "Ich habe ihm noch einmal gesagt, dass er locker bleiben muss, seinen Stil laufen soll und an sich glauben muss", erzählte der Coach, der sein Team dazu angehalten hatte, an der Spitze für Tempo zu sorgen, um das Feld auseinanderzureißen.

Das taten vor allem Hannes Dotzler (Sonthofen), der sich dafür noch mit Platz fünf belohnte, Thomas Bing (Dermbach) und Jens Filbrich (Frankenhain). So hatte Angerer Gelegenheit, seinen Rhythmus zu finden. "Er brauchte noch das Gefühl für die beste Spur", sagte Ullrich und der Bayer ergänzte: "Wenn ich mehr Wettkampfpraxis gehabt hätte, wäre das Problem schneller gelöst gewesen."

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