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Deutsche Skeleton-Frauen locker nach Sotschi

24.01.2014, 13:00 Uhr | dpa

Deutsche Skeleton-Frauen locker nach Sotschi. Anja Huber kam beim überlegenen Sieg der Amerikanerin Noelle Pikus-Pace auf Rang drei.

Anja Huber kam beim überlegenen Sieg der Amerikanerin Noelle Pikus-Pace auf Rang drei. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Königssee (dpa) - Skeleton-Pilotin Noelle Pikus-Pace rast derzeit allen davon. Bei der parallel zum Weltcup-Finale ausgetragenen Europameisterschaft in Königssee nahm die Amerikanerin der neuen Titelträgerin, Janine Flock aus Österreich, in nur einem Lauf 0,44 Sekunden ab.

Anja Huber aus Berchtesgaden und die zeitgleiche Suhlerin Sophia Griebel hatten als EM-Dritte und Weltcup-Fünfte sogar 0,83 Sekunden Rückstand. Bei anhaltendem Schneefall überraschte Pikus-Pace vor allem mit dem Spitzentempo von 115,66 Stundenkilometern. Die deutschen Skeletonpilotinnen waren trotz guter Fahrlinie deutlich langsamer.

Auch die EM-Zweite und auf Gesamtrang drei fahrende Britin Shelley Rudman hatte eine höhere Endgeschwindigkeit. Marion Thees aus Friedrichroda kam als Gesamt-Achte nur auf EM-Platz fünf, nachdem der zweite Lauf aufgrund der Witterung abgesagt wurde. Die fehlende Endgeschwindigkeit wurde besonders bei Thees (112,78 km/h) deutlich.

"Ich wollte beim Start nicht in den Tiefschnee fahren - und plötzlich war ich doch voll drin", sagte Thees, die 2011 bei ihrem WM-Titelgewinn im Königssee-Eiskanal in der Endgeschwindigkeit schneller als Männer-Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland war. Obwohl sie am Start nur gut eine Zehntelsekunde auf Weltcupsiegerin Pikus-Pace verlor, verbuchte sie am Ende unglaubliche 1,19 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. "Mehr war bei den Bedingungen nicht drin. Doch die Trainingsläufe haben gezeigt, dass wir an den anderen dran sind", meinte Thees.

Das Comeback der Amerikanerin Pikus-Pace, die nach Vancouver 2010 in die Babypause ging und 2013 erst kurz vor der WM in St. Moritz ihr Comeback feierte, bewertete sie mit viel Respekt: "Nicht schlecht. Bei ihr passt einfach das Gesamtpaket." Immerhin fuhr die Kontrahentin in diesem Winter mit dem Abbruch-Rennen in Königssee vier Weltcupsiege ein, nachdem sie zum Auftakt in Calgary wegen technischer Unregelmäßigkeiten noch disqualifiziert wurde. "Mein Mann, meine Kinder sind mit dabei, ich brauche dieses Umfeld einfach. Es macht mich irgendwie stark", sagte Pikus-Pace.

Den Gesamt-Weltcup holte sich allerdings die Britin Elizabeth Yarnold mit ebenfalls vier Saison-Siegen. Sie wurde somit Nachfolgerin von Thees, die hinter Huber auf Rang sechs landete. Für Sotschi machte die Olympia-Dritte Huber aber eine klare Kampfansage: "Wir haben genug geheult in den letzten Wochen. Jetzt haben wir ausgeheult. Wir wissen, was wir auf der Bahn in Sotschi können - und das wissen auch die anderen. Die haben sich nicht unbedingt gefreut, dass wir mit so einem großen Olympia-Team anreisen", sagte die Berchtesgadenerin und betonte: "Die anderen Nationen sehen uns in Sotschi nicht als Außenseiter."

Auch Bundestrainer Jens Müller, der neben der qualifizierten Thees erstaunt über die großzügigen Nachnominierungen von Huber, Griebel und Frank Rommel war, blickt Olympia optimistisch entgegen: "Wir haben letztes Jahr im Weltcup und in der internationalen Trainingswoche dort gut ausgesehen. Darauf können wir - auch mit dem Material - aufbauen. Aber es muss am Start und in der Bahn alles stimmen, dann sind auch Medaillen drin."

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