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Ski nordisch  

Herrmann in Lahti unter Ferner liefen

01.03.2014, 15:50 Uhr | dpa

Herrmann in Lahti unter Ferner liefen. Denise Herrmann verpasst das Finale.

Denise Herrmann verpasst das Finale. Foto: Filip Singer. (Quelle: dpa)

Lahti (dpa) - Das Sotschi-Trauma wirkt nach. Denise Herrmann hat auch beim ersten Weltcup nach den Olympischen Winterspielen im finnischen Lahti nicht zu ihrer bekannten Sprint-Stärke zurückgefunden und erstmals in dieser Saison ein Sprint-Finale verpasst.

Da die Amerikanerin Kikkan Randall das Rennen in souveräner Manier gewann, verlor die Oberwiesenthalerin auch noch das Rote Trikot der Spitzenreiterin in dieser Wertung. Gleiches passierte Josef Wenzl, für den im Halbfinale Endstation war. Der Norweger Eirik Brandsdal, der beim Sieg seines Teamkollegen Paal Golberg Dritter wurde, ist neuer Träger des Leader-Trikots.

"Es war einfach scheiße", schilderte Herrmann in drastischen Worten ihr Aus im Viertelfinale. Die Sächsin hatte in diesem Rennen nie den Hauch einer Chance. "Ich war relativ früh eingekesselt und kam einfach nicht in eine gute Position", sagte sie. Da auch das Material in dem tiefen Schnee nicht optimal funktionierte, ging alles schief. "Ich bin schon ein bissel enttäuscht, da es ja für mich auch noch um etwas geht. Aber es kommen ja noch zwei Klassik-Sprints, da will ich Kikkan noch einmal angreifen", sagte Herrmann.

Mit ihr waren auch Hanna Kolb und Lucia Anger im Viertelfinale ausgeschieden. "Es ist eine extrem taktische Strecke. Da muss man auf jedem Meter kämpfen, und das habe ich getan. Insofern gehe ich mit einem ganz guten Gefühl aus diesem Wettkampf", bemerkte Kolb, die im olympischen Sprint ebenfalls im Viertelfinale gescheitert war.

Für Wenzl standen die Chancen auf einen Finaleinzug besser, doch er leistete sich in der Vorschlussrunde einen taktischen Fehler. "Man muss bereits vorn sein, wenn man den Startgarten verlässt. Da war ich zu langsam", schilderte er sein Problem. In dem tiefen Schnee war es dann schwer, ein solch hohes Tempo zu machen, das die Gegner zermürbt. "Man musste sich die Berge förmlich hoch wühlen. In den engen Kurven waren dann Positionsverbesserungen kaum möglich", sagte Wenzl, der bei Olympia die Qualifikation nicht überstanden hatte.

Nicht über das Viertelfinale hinaus ging es für die beiden anderen chancenreichen DSV-Läufer. Sebastian Eisenlauer und Tim Tscharnke mussten auf dem zweiten Streckenabschnitt abreißen lassen und so die Hoffnungen auf das Halbfinale begraben.

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