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Putin vor Paralympics: "Noch viel zu tun"

06.03.2014, 16:36 Uhr | dpa

Putin vor Paralympics: "Noch viel zu tun". Laut Wladimir Putin gibt es noch sehr viel Nachholbedarf bei der Gleichstellung von Behindertensportlern in Russland.

Laut Wladimir Putin gibt es noch sehr viel Nachholbedarf bei der Gleichstellung von Behindertensportlern in Russland. Foto: Yuri Kadobnow. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Vor der Eröffnungsfeier der Paralympics in Sotschi am Freitag hat Kremlchef Wladimir Putin Versäumnisse seines Landes bei der Gleichstellung von Behindertensportlern eingeräumt.

"Es gibt in Russland noch viel zu tun, damit alle Menschen die gleichen Chancen haben", sagte Putin in einem vom Kreml veröffentlichten Interview. Viele Sportstätten seien noch nicht barrierefrei, und bis 2008 hätten Olympiasieger für eine Medaille eine deutlich höhere Geldprämie erhalten als Sieger bei Paralympics.

"Wir stehen erst am Anfang des Weges, aber erste Ergebnisse sind zu sehen", sagte Putin. Sportminister Witali Mutko sagte in Sotschi, Russland stehe noch "riesige Arbeit" bevor. "Aber mir scheint, es geht mit den Paralympics in die richtige Richtung", sagte Mutko der Agentur Itar-Tass zufolge. Behinderte erhoffen sich von den Spielen (7. bis 16. März) einen gewaltigen Schub ihrer Rechte im Riesenreich.

Experten loben bereits Fortschritte in Russland. Anders als zu Sowjetzeiten, würden etwa Menschen in Rollstühlen kein Schattendasein mehr führen. Bei den Sommerspielen in Moskau 1980 hatten es die Kommunisten abgelehnt, Paralympics zu organisieren - die Gastgeber behaupteten lange, es gebe im Sowjetimperium keine Behinderten.

Putin sagte, was die sportliche Seite angehe, sei er optimistisch für das Gastgeberteam in Sotschi: "Wir werden in allen sechs Sportarten um insgesamt 72 Medaillensätze kämpfen. Das Team ist bereit, jetzt kommt es auf Glück und die Unterstützung der Fans an."

Die Spiele am Schwarzen Meer werden vom Krim-Konflikt belastet. Zahlreiche Funktionäre haben deswegen ihre Sotschi-Reise abgesagt.

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