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Eisschnelllauf  

Hesse mit Wut im Bauch Zweite über 500 Meter

07.03.2014, 16:21 Uhr | dpa

Hesse mit Wut im Bauch Zweite über 500 Meter. Judith Hesse überraschte in Inzell.

Judith Hesse überraschte in Inzell. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

Inzell (dpa) - Mit Wut im Bauch hat Judith Hesse zum Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups in Inzell für eine große Überraschung gesorgt.

Nach zwei Fehlstarts und der Disqualifikation bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi sprintete die 31-Jährige mit Platz zwei in 37,86 Sekunden zur bisher besten Weltcup-Platzierung ihrer Karriere über 500 Meter. "Ich habe noch immer Wut im Bauch. Und das wird wahrscheinlich auch in zwei Jahren noch so sein", meinte die Erfurterin nach ihrem Rennen, in dem sie bis zum Schlusspaar die Führung innehatte und sogar vom ersten Erfolg auf einer olympischen Distanz träumen durfte. Nur in der Saison 2006/07 hatte sie auf der nichtolympischen 100-m-Distanz einmal die gesamte Weltelite hinter sich gelassen.

Siegerin wurde die US-Amerikanerin Heather Richardson, die in 37,85 Sekunden ihren ersten Weltcupsieg auf der 500-Meter-Strecke verbuchte und sich im Gesamtklassement mit 590 Punkten hinter der in Inzell nicht startenden Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (700) auf Platz zwei vorschob. Sie verdrängte damit die Olympia-Zweite Olga Fatkulina aus Russland, die in 37,90 Sekunden in Inzell Dritte wurde.

Jenny Wolf wurde in 37,95 Sekunden Fünfte und konnte im Klassement als Vierte (523 Punkte) keinen Boden gut machen. Judith Hesse rückte auf Platz neun der Gesamtwertung vor und hofft nun, am Samstag im zweiten Rennen ihren Aufwärtstrend bestätigen zu können. "Das war meine schnellste Zeit außerhalb der beiden Hochlandbahnen in Salt Lake City und Calgary", meinte sie strahlend und fügte hinzu: "Das sagt alles über das Klasse-Eis hier in Inzell."

In 10,25 Sekunden ging sie die Sprint-Distanz auf den ersten 100 Metern so schnell an wie noch nie zuvor. "Das war der absolute Hammer", formulierte ihr Trainer Stephan Gneupel. "Um so bitterer sind die Fehlstarts in Sotschi. Diese Zeit zeigt, wozu Judith derzeit in der Lage ist", fügte er an.

Als Motivation für die Fortsetzung ihrer Karriere wollte Judith Hesse ihr Top-Ergebnis aber nicht gewertet wissen. "Ich habe schon in Sotschi gesagt, dass es weitergeht, ich aber nun von Jahr zu Jahr plane", meinte sie. Schon nach ihrem Missgeschick bei Olympia hatte sie angedeutet, dass nun aber auch die Familienplanung eine immer wichtigere Rolle für sie spielen soll.

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