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Alpin-Auftakt in Sotschi: Schaffelhubers Triumph

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Paralympics  

Alpin-Auftakt in Sotschi: Schaffelhubers Triumph

08.03.2014, 14:08 Uhr | dpa

Alpin-Auftakt in Sotschi: Schaffelhubers Triumph. Anna Schaffelhuber gewann den Abfahrtslauf.

Anna Schaffelhuber gewann den Abfahrtslauf. Foto: Julian Stratenschulte. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Zum Auftakt der Alpin-Wettbewerbe bei den Paralympics von Sotschi gab es eine Goldmedaille für das deutsche Team zu bejubeln: Anna Schaffelhuber triumphierte bei ihren zweiten Winterspielen. Pech hatte Weltmeister Franz Hanfstingl, der stürzte.

Schaffelhubers Eltern kamen gerade noch rechtzeitig, um das Glanzstück ihrer Tochter zu bewundern. Minuten vor dem ersten Start der 21-Jährigen bei den Paralympics von Sotschi trafen sie in Krasnaja Poljana ein, wünschten ihrem Kind vor der Abfahrt alles Gute - und durften wenig später lautstark mit der Monoskifahrerin jubeln. "Für mich ist der ganze Druck jetzt schon weg vor meinen weiteren Rennen", urteilte die Regensburgerin am Samstag mit Blick auf ihren Siegeslauf.

Vier Jahre nach Platz drei im Super-G von Whistler holte sie ihr erstes Paralympics-Gold. "Das freut mich total. Dann haben wir schon jetzt eine ganz tolle Teamleistung", sagte sie angesichts der zwei Goldmedaillen am ersten Wettkampftag der 11. Winter-Paralympics: Im Biathlon hatte ihre Teamgefährtin Andrea Eskau gewonnen. "Das war ein sensationeller Goldauftakt und ein wunderschöner Skitag, der mit einem Schlag die Konzentration auf den Sport gelenkt hat", urteilte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes. In den Tagen vor den Spielen hatte im Umfeld fast allein die Frage beschäftigt, ob das ukrainische Team angesichts der Krim-Krise ihrer Nation mit Russland antreten würde.

Schaffelhuber siegte vor den US-Amerikanerinnen Alana Nichols und Laurie Stephens, Anna-Lena Forster wurde Vierte. Weitaus weniger Erfolg hatte Fahnenträgerin Andrea Rothfuss, die in ihrer Disziplin früh die Hoffnungen auf eine Medaille begraben musste und ausschied. Bei den Monoski-Männern landeten Georg Kreiter und Thomas Nolte im hinteren Bereich. Weltmeister Franz Hanfstingl stürzte wie so viele, überschlug sich mehrmals, kam aber noch recht glimpflich davon.

Weitaus schwerer erwischte es den US-Amerikaner Tyler Walker. Der beinamputierte 27-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, nachdem er sich zuvor mehrmals überschlagen hatte. Nach dem Sturz lag Walker lange regungslos auf der Piste, ehe die Rettungskräfte zur Stelle waren. Hinterher twitterten die Amerikaner, dass er stabil sei.

"Es war eine sehr schwere Abfahrtsstrecke. Es sind fast mehr gestürzt als ins Ziel gekommen", urteilte Beucher. "Bei der Abfahrt sind immer die Bedingungen verschoben, je später du startest. Das ist für Monoskifahrer schon eine ganz besondere Herausforderung."

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