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Eisschnelllauf  

Pechstein nach Infekt nur Siebte in Inzell

08.03.2014, 16:45 Uhr | dpa

Pechstein nach Infekt nur Siebte in Inzell. Claudia Pechstein kam in Inzell über 3000 Meter nur auf Rang sieben.

Claudia Pechstein kam in Inzell über 3000 Meter nur auf Rang sieben. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

Inzell (dpa) - Claudia Pechstein sprintete wortlos in die Katakomben. Die fünfmalige Olympiasiegerin wollte nach ihrem siebten Platz über 3000 Meter keine Statements abgeben.

Nico Ihle und Jenny Wolf hingegen feierten erfreuliche dritte Plätze auf der 500-Meter-Distanz. Zwei Wochen nach dem enttäuschenden Olympia-Ergebnis ohne Edelmetall verbuchten die Deutschen damit beim Heimspiel in Inzell vor dem Schlusstag schon vier Podestplätze.

Einen versöhnlichen Abschied von ihrem Heim-Publikum zelebrierte Sprinterin Jenny Wolf. Beim vorletzten Wettkampf ihrer Karriere schaffte sie es mit Rang drei in 37,89 Sekunden noch mal auf das Siegerpodest. "Gestern war ich mit meine Lauf total unzufrieden, heute kann ich wieder lächeln. Das war ein guter Lauf", konstatierte die 35-jährige Berlinerin. Tags zuvor hatte es nur zu Platz fünf gereicht.

Der Sieg ging wie am Freitag an Heather Richardson in 37,70 Sekunden. Damit rückte die US-Amerikanerin im Gesamtklassement bis auf zehn Punkte an die Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea heran, die die Saison vorzeitig beendet hatte. Judith Hesse aus Erfurt musste sich in 38,25 Sekunden mit Platz 7 im zweiten Lauf zufriedengeben. Am Vortag hatte sie als Zweite ihre erste Top-3-Platzierung auf einer olympischen Distanz verbucht.

Claudia Pechstein musste unterdessen einem Infekt Tribut zollen, der sie nach Sotschi mehr als eine Woche intensiven Trainings gekostet hatte. Sie versuchte im Duell mit Martina Sablikova, der Tschechin Paroli zu bieten - das gelang aber nur bis zur Hälfte des 3000-Meter-Rennens. "Sie hat alles versucht. Aber natürlich ist es für sie nicht befriedigend, wie es gelaufen ist", versuchte Teamchef Helge Jasch Verständnis für ihr Schweigen zu wecken. Mit ihrem bisher schlechtesten Saison-Ergebnis auf den langen Strecken verteidigte die 42-jährige Berlinerin aber vor dem Finale kommende Woche in Heerenveen ihren zweiten Rang im Klassement.

Sablikova ist der mit 15 000 Dollar dotierte Gesamt-Weltcup kaum noch zu nehmen, doch musste die Tschechin auch in Inzell die Überlegenheit von Olympiasiegerin Ireen Wüst anerkennen. Die Niederländerin siegte in 4:01,52 Minuten souverän vor Sablikova (4:04,00).

Immer mehr zum absoluten Leistungsträger entwickelt sich unterdessen Nico Ihle. Voll motiviert nach seinem vierten Olympia-Rang über 1000 Meter sprintete der Chemnitzer erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest über 500 Meter. In 35,10 Sekunden legte er eine Zeit vor, die nur von Ronald Mulder aus den Niederlanden (34,96) und dem Kanadier Gilmore Junio (35,02) geknackt werden konnte.

"Ich bin total happy, zumal ich mit Michel Mulder und Jan Smeekens zwei Medaillengewinner von Sotschi bezwingen konnte", sagte Ihle, der seine bisher einzige Top-3-Platzierung im März vorigen Jahres auf der 1000-Meter-Strecke erzielt hatte. Olympiasieger Michel Mulder aus den Niederlanden musste mit Platz fünf zufrieden sein, der Olympia-Zweite Smeekens wurde Vierter. "Ich habe die Motivation von Sotschi mitgenommen und hoffe auch, dass ich das im Weltcup-Finale kommende Woche demonstrieren kann", sagte Ihle.

Da konnte er auch verschmerzen, dass er eine Stunde später über 1000 Meter nur als Achter über den Zielstrich fuhr. In 1:09,54 Minuten trennten ihn 0,84 Sekunden von Sieger Shani Davis aus den USA, der sich damit für sein unbefriedigendes Olympia-Abschneiden etwas rehabilitierte.

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