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Paralympics 2014  

Deutsche Alpine in der Super-Kombi mit Medaillen-Chance

11.03.2014, 14:48 Uhr | dpa

Deutsche Alpine in der Super-Kombi mit Medaillen-Chance. Anna Schaffelhuber ist schon wieder auf Titelfahrt.

Anna Schaffelhuber ist schon wieder auf Titelfahrt. Foto: Julian Stratenschulte. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Anna Schaffelhuber hat bei den Paralympics in Sotschi Kurs auf eine weitere Goldmedaille genommen. Im Slalom der Super-Kombination fuhr die 21-jährige Monoski-Fahrerin die schnellste Zeit.

Zweite wurde ihre Teamkollegin Anna-Lena Forster. In der stehenden Klasse musste Mitfavoritin Andrea Rothfuss nur der Französin Marie Bochet den Vortritt lassen.

Die Loßburgerin kam nach Ausfällen in der Abfahrt und im Super-G beim dritten Start erstmals ins Ziel. "Mir ist ein sehr großer Stein vom Herzen gefallen. Es ist das dritte Rennen und ich bin wenigstens mal zu 50 Prozent im Ziel angekommen. Es war vielleicht ganz gut, dass wir heute den Slalom gefahren sind, um den Kopf frei zu kriegen", sagte die viermalige WM-Zweite.

Bei den Männern meisterte Monoski-Fahrer Thomas Nolte aus Helmstedt die 52 Tore als Zweitschnellster hinter dem Österreicher Roman Rabl. Georg Kreiter aus dem bayrischen Egling schied bei Nebel und Regen wie weitere zwölf Läufer aus.

Die Entscheidung fällt erst am Freitag. Dichter Nebel und teils starker Regen haben den Zeitplan durch einander gewirbelt. Der ursprünglich geplante Super-G als Teil eins der Super-Kombination wurde nach der Absage auf Freitag verlegt. Dafür rückt der Slalom der Frauen auf den eigentlich wettkampffreien Mittwoch vor. Die Paralympics-Premiere von Snowboard Cross findet am Freitagvormittag statt am Nachmittag statt.

Anna Schaffelhuber schüttelte nach der Zieldurchfahrt den Kopf. Mit Platz eins war sie zufrieden, mit dem Rennen nicht. "Ich habe mich auf der Piste relativ hart getan. Es freut mich aber trotzdem, dass es noch gereicht hat", sagte die Paralympics-Siegerin in der Abfahrt und im Super-G. Die Wartezeit durch Zeitplanänderungen hat sie gar mit einem kleinen Nickerchen überbrückt.

Vor Teil zwei des Wettbewerbs hat Anna-Lena Forster nur 0,31 Sekunden Rückstand auf ihre Teamkollegin. "Ich hatte gehofft, dass ich im Slalom meine Fähigkeiten ausspielen kann. Aber dass ich so dicht hinter der Anna bin, hätte ich nicht gedacht", gestand die 18-Jährige aus Radolfzell.

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