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Claudia Pechstein enttäuscht beim Weltcup-Finale

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Auch Langläufer chancenlos  

Pechstein enttäuscht beim Weltcup-Finale

15.03.2014, 19:07 Uhr | dpa

Claudia Pechstein enttäuscht beim Weltcup-Finale. Claudia Pechstein (Quelle: AP/dpa)

Claudia Pechstein läuft an einer Top-Platzierung vorbei. (Quelle: AP/dpa)

Claudia Pechstein ist beim Weltcup-Finale der Eisschnellläufer nicht über den achten Platz auf den 3000 Metern hinausgekommen. Die 42-Jährige lief in Heerenveen 4:08,43 Minuten. Den Sieg holte sich die niederländische Lokalmatadorin Annouk van der Weijden in 4:02,22 Minuten.

Der Olympia-Zweiten Martina Sablikova aus Tschechien (4:03,88) genügte Rang vier, um zum achten Mal nacheinander den Weltcup über die Langstrecken vor Pechstein zu holen. Olympiasiegerin Ireen Wüst hatte von vornherein auf einen Start verzichtet, die Niederländerin gewann am Freitagabend die 1500 Meter und den Weltcup über diese Strecke.

Jenny Wolf und Nico Ihle belegten über 500 Meter jeweils den vierten Rang. Ihle sprintete 35,08 Sekunden und verpasste eine Woche nach den Rängen zwei und drei in Inzell nur knapp einen weiteren Podiumsplatz. Auf die 1000 Meter hatte der Olympia-Vierte am Freitag wegen einer leichten Adduktorenverletzung vorsorglich verzichtet. Wolf lief in Abwesenheit der Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea 38,03 Sekunden. Die Olympia-Zweite Olga Fatkulina aus Russland gewann in 37,67 Sekunden.

Große Kristallkugel für Frenzel

Die Siegesserie der deutschen Kombinierer ist gerissen. Nach zuletzt sieben Einzelsiegen im Weltcup nacheinander gingen Olympiasieger Eric Frenzel und Johannes Rydzek beim Saisonfinale im schwedischen Falun leer aus. Beim Sieg des Japaners Akito Watabe wurde Frenzel mit 19,9 Sekunden Rückstand Vierter, nachdem er noch als Führender in die Loipe gegangen war. Rydzek (+26,9) musste sich mit Platz sieben zufrieden geben.

Rydzek hatte zuletzt drei Wettbewerbe in Folge gewonnen, zuvor hatte Frenzel viermal triumphiert. Der 25 Jahre alten Frenzel steht schon seit Ende Februar als Gesamtweltcup-Sieger fest und erhielt am Samstag die große Kristallkugel. Dem drei Jahre jüngeren Rydzek war bereits vor dem Finale in Falun Platz zwei nicht mehr zu nehmen gewesen.

Langläufer abgeschlagen

Die deutschen Skilangläufer Tim Tscharnke und Josef Wenzl waren im vorletzten Rennen der Saison völlig chancenlos. Beim Sieg des Kanadiers Alex Harvey im Skiathlon des Weltcup-Finals von Falun landete Tscharnke nach 2x15 Kilometern mit 4:59,5 Minuten Rückstand auf Platz 29. Der hoffnungslos unterlegene Wenzl gab bei rund neun Kilometern auf, der Sprintspezialist hatte zu diesem Zeitpunkt einen Rückstand von 30 Sekunden auf den Vorletzten.

Auch bei den deutschen Damen ist die Luft raus. Steffi Böhler wurde beim Skiathlon über 15 Kilometer 16. unmittelbar vor Katrin Zeller. "Die beiden haben sich noch einmal gut präsentiert. Eigentlich wollten wir noch einmal ein Top-Ten-Resultat, aber das war angesichts der Stärke der Konkurrenz und dem eigenen Leistungsvermögen am Ende der langen Saison leider nicht möglich", sagte Bundestrainer Frank Ullrich nach dem Sieg der Norwegerin Therese Johaug .

So sah es auch Steffi Böhler. "Es ist Zeit, dass die Saison zu Ende ist. Ich wollte noch einmal alles geben, aber ich bin an meiner Grenze angekommen", sagte die Denise Herrmann, die 30. wurde, fügte hinzu: "Ich wurde von Krämpfen geschüttelt. Aber die Erfolge der Saison kann uns keiner mehr nehmen."

Vogt verpasst das Podest

Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt aus Degenfeld hat beim ersten Wettbewerb des Weltcup-Finals in Falun das Podest verpasst. Die 22 Jahre alte Senkrechtstartererin musste sich auf der WM-Schanze von 2015 mit Platz fünf zufrieden geben und wartet weiter auf den ersten Weltcup-Erfolg ihrer Karriere. Nach Sprüngen auf 88,5 und 84 Meter lag Vogt mit 205,5 Punkten deutlich hinter der abermals überlegenen Sara Takanashi.

Die als Siegerin des Gesamtweltcups feststehende Japanerin setzte sich nach Sprüngen auf 90,5 und 91 Meter mit 228,0 Punkten vor ihrer Landsfrau Yuki Ito (218,3) und der Finnin Julia Kykkänen (207,4) durch. Vogt ist mit nun 806 Punkten nicht mehr vom zweiten Platz im Gesamtweltcup hinter Takanashi (1620) zu verdrängen.

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