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Aufräumen und Umbauen nach Paralympics 2014 in Sotschi

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Paralympics  

Aufräumen und Umbauen: Sotschis letzter Kraftakt

17.03.2014, 11:11 Uhr | dpa

Aufräumen und Umbauen nach Paralympics 2014 in Sotschi. Die Paralympics 2014 sind Geschichte.

Die Paralympics 2014 sind Geschichte. Foto: Sergej Tschirikow. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Um 10.00 Uhr Ortszeit war auch für das Informationssystem Feierabend: Zwölf Stunden nach dem feierlichen Ende der Paralympics von Sotschi hatte am Montag der elektronische Ergebnis- und Mitteilungsdienst des Organisationskomitees ausgedient.

Während die Mannschaften aus den drei Athletendörfern in der Schwarzmeer-Stadt und dem Bergsportort Krasnaja Poljana abreisten, nahm der Gastgeber nach fünf Wochen Olympia und Paralympics Anlauf für einen letzten Kraftakt: Aufräumen, Abbauen, Umbauen, Spuren beseitigen.

"Eine sehr wichtige Etappe in unseren Leben ist jetzt zu Ende. Nun müssen 53 000 Menschen, die die Spiele mitgestaltet haben, nach Hause transportiert werden. Mehr als 10 000 Verträge müssen zum Abschluss gebracht werden. Und nicht zuletzt müssen mehr als 100 000 Teile von temporärer Infrastruktur abgebaut und weggeräumt werden", sagte Dmitri Tschernyschenko, Chef des Organisationskomitees (SOOG), und fügte an: "Wir werden für die nächsten Monate keine Langeweile haben." Zahlreiche Volunteers hatten damit schon am Sonntagabend begonnen, indem sie Hinweisschilder an den Sportstätten eifrig abmontierten und als begehrte Souvenirs mit nach Hause nahmen.

Der Bergort Rosa Chutor wirkte am Montagmorgen nach der hektischen Betriebsamkeit der vergangenen Wochen fast verschlafen. Ein Drei-Mann-Trupp schaufelte den über Nacht gefallenen nassen Schnee in den Fluss Msymta, der den Ort in zwei Hälften teilt. Der Zugang zur Medal Plaza vor dem Rathaus war Unbefugten noch immer an Sicherheitsschleusen verwehrt. Die Seilbahn zum Biathlon- und Langlauf-Komplex "Laura" war außer Betrieb. Hellgraue Busse sammelten Soldaten in weißer Tarnkleidung ein. Das Deutsche Haus gab es nicht mehr, die hölzernen Anbauten im Stil von Berghütten waren schon am Sonntagabend weitgehend entfernt, so dass der Blick auf das ursprüngliche Restaurant "Chalet" wieder frei wurde.

Am Montagnachmittag reiste dann das unerwartet erfolgreiche deutsche Team aus Sotschi ab und sollte um 18.35 Uhr auf dem Flughafen in Frankfurt/Main empfangen werden. Schon bis um 11.00 Uhr Ortszeit aber musste die Mannschaft um Fünffach-Triumphatorin Anna Schaffelhuber die Quartiere für die Übergabe räumen. Künftig sollen die Unterkünfte als "Spa & Resort" zahlungskräftige Wintersport-Gäste beherbergen. Ob der Plan aufgeht und Krasnaja Poljana als russischer Gegenentwurf zu etablierten Zentren wie St. Moritz in den Alpen oder Aspen in den Rocky Mountains der USA ausreichend Zugkraft aufbringt, müssen die kommenden Jahre zeigen.

Für Sotschi heißt es: Nach den Paralympics ist vor der Formel 1. Am 12. Oktober sollen Weltmeister Sebastian Vettel und Co. auf dem Rundkurs um die Olympia-Fackel und vorbei an den Hallen Eisberg, Schajba und Bolschoi rasen. Und das 40 000 Zuschauer fassende Stadion Fischt, in dem bei Olympia und Paralympics zwei Eröffnungs- und Schlussfeiern stattfanden, ist bei der Fußball-WM 2018 als Spielstätte eingeplant.

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