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Deutsches Paralympics-Team verspätet zurückgekehrt

17.03.2014, 20:12 Uhr | dpa

Deutsches Paralympics-Team verspätet zurückgekehrt. Die deutschen Paralympic-Sportler kehrten mit zahlreichen Medaillen zurück.

Die deutschen Paralympic-Sportler kehrten mit zahlreichen Medaillen zurück. Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Sotschi/Frankfurt/Main (dpa) - Leicht verspätet ist das deutsche Team von den Paralympics in Sotschi zurückgekehrt. Die Mannschaft um Fünffach-Siegerin Anna Schaffelhuber landete rund 30 Minuten später als geplant auf dem Flughafen in Frankfurt/Main.

Die Sportlerinnen und Sportler wurden von etwa 50 Menschen empfangen, darunter Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth. Ein unerwartet heftiger Wintereinbruch in den Bergen am Schwarzen Meer hatte die Abreise der deutschen Delegation verzögert.

Beuth würdigte die Leistungen der 13 deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics. "Ihr sportliches Abschneiden, aber auch ihr Auftreten als Mannschaft war außergewöhnlich", wurde der Vorsitzende der Sportministerkonferenz in einer vom Ministerium vorab veröffentlichten Mitteilung zitiert. Die Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) gewann in Sotschi insgesamt 15 Medaillen, darunter neun goldene. Sie belegte Platz zwei in der Nationenwertung hinter Gastgeber Russland.

Beuth lobte auch die klare Haltung des Teams und des DBS-Präsidenten Friedhelm Julius Beucher zum Verhalten Russlands auf der Krim. Die Absage Beuchers an ein gemeinsames Mittagessen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete der CDU-Politiker als "ein starkes Zeichen des Protests".

Am Montagmorgen hatten starke Schneefälle die Sportlerinnen und Sportler vor ihrer Abreise noch einmal vor neuen Herausforderungen gestellt. Wegen des vielen Neuschnees steckten das nordische und das alpine Team in ihren Athletendörfern oberhalb von Krasnaja Poljana fest, weil die Straßen nicht geräumt und unpassierbar waren. Besonders hart hatte es die nordische-Ski-Mannschaft im Mountain Village Housing getroffen, die erst mehr als drei Stunden nach der geplanten Abfahrt per Seilbahn nach Krasnaja Poljana kam.

Statt eines Reisebusses stand dann nur ein normaler Linienbus zur Verfügung. Das nordische Team um die zweifache Paralympics-Siegerin Andrea Eskau musste sogar wieder aus dem Bus aussteigen und ins Restaurant gehen. Später fand der Busfahrer nicht das richtige Abflugterminal. Der Flug LH 1475 startete statt um 17.30 Uhr Ortszeit (14.30 Uhr MEZ) erst 41 Minuten später nach Frankfurt/Main.

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