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Anschieber Kuske und Poser vor Wechsel in Machata-Bob

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Anschieber Kuske und Poser vor Wechsel in Machata-Bob

10.04.2014, 12:16 Uhr | dpa

Anschieber Kuske und Poser vor Wechsel in Machata-Bob. Kevin Kuske schiebt nicht mehr den Bob von Thomas Florschütz an.

Kevin Kuske schiebt nicht mehr den Bob von Thomas Florschütz an. Foto: Fredrik von Erichsen. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Nur wenige Tage nach seiner vollständigen Rehabilitierung bastelt Bob-Pilot Manuel Machata an einem konkurrenzfähigen Team für die kommende Weltcup-Saison.

Der Vierer-Weltmeister von 2011 will nach dpa-Informationen mit Blick auf die Heim-WM im kommenden Februar in Winterberg die Top-Anschieber Kevin Kuske und Christian Poser holen. "Wir sind voll in den Personalplanungen und müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen", sagte Machatas Manager Axel Watter der Nachrichtenagentur dpa. Kuske hatte mit André Lange viermal Olympia-Gold geholt. Poser war bereits 2011 in Machatas WM-Goldcrew. Die Wechselfrist endet am 30. April.

Am Montag hatte der Rechtsausschuss des Bob- und Schlittensportverband für Deutschland (BSD) die einjährige Wettkampfsperre und die 5000-Euro-Geldstrafe gegen Machata zurückgenommen. Dieser hatte nach der verpassten Olympia-Teilnahme dem Russen Alexander Subkow seine Kufen ausgeliehen und damit für einen Eklat gesorgt. Denn während Subkow zu Doppel-Gold raste, fuhren die Deutschen erstmals seit 50 Jahren keine Medaille ein.

Derweil bestätigte Pilot Thomas Florschütz, dass Kuske und Poser in Zukunft nicht mehr für ihn fahren. "Ich muss mir jetzt ein Team suchen, das konkurrenzfähig ist", sagte der Riesaer der "Sächsischen Zeitung". Vor allem auf Kuske ist der 36-Jährige sauer: "Es gab kein Vier-Augen-Gespräch, keinen ordentlichen Abschluss."

Florschütz hatte mit Blick auf Sotschi extra seine Crew verstärkt und steht nun wieder vor einem Neuanfang. Er will aber trotz der enttäuschenden Saison mit den Plätzen elf (Zweier) und sieben (Vierer) bei den Olympischen Spielen weitermachen: "Das Ergebnis von Sotschi lässt mich nicht in Ruhe. Das bin ich nicht, das ist eine Katastrophe." Auch wenn sich die Sponsoren bei seinem Club SC Riesa weitgehend zurückgezogen haben, ist Florschütz optimistisch. Das Geld will er nun in Eigenregie besorgen. "Ich mache mir keine Sorgen. Notfalls suche ich mir ein paar frische Jungs aus der Leichtathletik-Szene", erklärte der Routinier.

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