Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Claudia Pechstein fordert Rücktritt von DESG-Sportdirektor Günter Schumacher

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Ein Trauerspiel"  

Pechstein fordert Rücktritt von Sportdirektor Schumacher

19.04.2014, 07:40 Uhr | t-online.de, sid

Claudia Pechstein fordert Rücktritt von DESG-Sportdirektor Günter Schumacher. Claudia Pechstein ist sauer auf die Verbandsspitze. (Quelle: dpa)

Claudia Pechstein ist sauer auf die Verbandsspitze. (Quelle: dpa)

Erneute Attacke von Claudia Pechstein: Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin hat harsche Kritik an der Führung der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) geübt und den Rücktritt von Sportdirektor Günter Schumacher gefordert.

"Er hätte uns auf Kurs halten und Ideen entwickeln müssen. Aber er ist schon seit Jahren viel zu weit weg vom Team", sagte Pechstein der "Berliner Morgenpost". "Wie soll jemand wissen, was uns Sportler bewegt, wenn er nur selten beim Training oder beim Wettkampf weilt und kaum das Gespräch mit uns sucht?"

"Brauchen eine neue sportliche Führung"

Deshalb ist Schumacher für die Spitzensportlerin der falsche Mann für den Posten des Sportdirektors: "Wir benötigen jemanden, der in der Lage ist, anzupacken und sich durchsetzen kann. Wir brauchen eine neue sportliche Führung." Bereits nach dem Ende der Weltcup-Saison hatte Pechstein den Funktionär angegriffen. "Er trägt die Verantwortung für den Sinkflug der Sportart", hatte sie sich damals echauffiert.

"Niemand hat gehandelt"

Das Präsidium der DESG und die sportliche Führung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) würden laut Pechstein derzeit "ein Trauerspiel" abliefern. "Wir waren mal die Eisschnelllaufnation Nummer eins, jetzt laufen wir häufig nur noch hinterher. Das hat sich über Jahre abgezeichnet, doch niemand hat gehandelt", kritisierte Pechstein. "Das sorgt für eine große persönliche Unzufriedenheit. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den anderen Athleten. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi waren die deutschen Eisschnellläufer erstmals seit 50 Jahren ohne Medaille geblieben.

Zuletzt hatte sich die Verbandsspitze um Schumacher und Präsident Gerd Heinze mit einem extrem kritischen Strategiepapier aus dem Kreis der Spitzenathleten auseinandersetzen müssen. Eine Gruppe von Sportlern um DESG-Athletensprecher Robert Lehmann benannte in dem Schreiben schonungslos die vermeintlichen Schwächen.

In dem achtseitigen Dokument mit dem Titel "Defizit-Analyse und Visionen der DESG-Kaderathleten" wurde der Führung das "Fehlen einer erfolgsversprechenden, langfristigen und geplanten Ausrichtung des Verbandes" und ein "Mangel an gelebter Verbandsstruktur" vorgeworfen. Es bedürfe einer "tiefgreifenden Strukturreform".

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal