Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Veränderungen im Olympia-Programm der Eisschnellläufer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Eisschnelllauf  

Veränderungen im Olympia-Programm der Eisschnellläufer

15.06.2014, 12:27 Uhr | dpa

Dublin (dpa) - Das Olympia-Programm der Eisschnellläufer soll attraktiver werden. Der Kongress der Internationalen Eislauf-Union (ISU) verabschiedete in Dublin zahlreiche Veränderungen, die nun vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bestätigt werden müssen.

Als wichtigste Neuerung steht der Massenlauf vor der Aufnahme in das olympische Programm. Im Gegenzug wird die Anzahl der Teilnehmer auf den bisherigen Olympia-Distanzen reduziert. Über 500, 1000 und 1500 Meter dürfen künftig nur noch drei (statt vier), auf den langen Distanzen 3000 (Frauen), 5000 (Männer/Frauen) und 10 000 Meter nur noch zwei (statt drei) Läufer pro Nation starten.

Zugleich stimmten die Delegierten aus mehr als 50 Ländern mehrheitlich für den Antrag, den jeweils zweiten Lauf über 500 Meter bei Olympischen Spielen wieder abzuschaffen. Seit 1998 wurden die Medaillen nach zwei Rennen vergeben, wobei jeder Läufer einmal auf der Innen- und einmal auf der Außenbahn startete.

"Diese Veränderungen sind eindeutig ein Schritt zu mehr Attraktivität. Ich hätte mir nur gewünscht, dass diese Entscheidungen schon ein paar Jahr früher gefällt worden wären", sagte Günter Schumacher, der Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Der Kongress hatte zuvor auch gravierende Veränderungen im EM-Programm mit der Streichung der langen Strecken und der Aufnahme des Massenlaufs und der Team-Verfolgung ab 2016/17 beschlossen.

Anzeige
Video des Tages

Shopping
Shopping
Große Klappe, viel dahinter: LG Haushaltsgeräte
OTTO.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017