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Eisschnelllauf: DESG sucht Chefcoach für Eisschnelllauf und Shorttrack

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Eisschnelllauf  

DESG sucht Chefcoach für Eisschnelllauf und Shorttrack

09.09.2014, 15:37 Uhr | dpa

Eisschnelllauf: DESG sucht Chefcoach für Eisschnelllauf und Shorttrack. Gerd Heinze ist der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG).

Gerd Heinze ist der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Nach der Olympia-Pleite von Sotschi stehen im deutschen Eisschnelllauf auch die wichtigsten Trainer-Posten auf dem Prüfstand.

Überraschend hat die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG neben der seit langem vakanten Position des Shorttrack-Bundestrainers auch die Stelle des Cheftrainers für Eisschnelllauf ausgeschrieben. Laut einer Annonce auf der Homepage des Verbandes werden beide Posten zum 1. Januar 2015 - also mitten in der Saison - angeboten. Zu diesem Zeitpunkt laufen alle bestehenden Trainerverträge in der DESG aus.

"Ich halte dies für einen unspektakulären Prozess. Wir brauchen neues Personal, um auch in Zukunft unsere Aufgaben erfüllen zu können", sagte DESG-Präsident Gerd Heinze. Während der Posten des Shorttrack-Bundestrainers seit der Entlassung des in der Olympia-Qualifikation erfolglosen Mike Kooremann vakant war und mit Miroslav Boyadziev kommissarisch besetzt wurde, fungiert der Inzeller Markus Eicher auch in der nacholympischen Saison weiter als Cheftrainer der Eisschnellläufer.

"Ich sehe das alles ganz entspannt", reagierte der Inzeller. "Natürlich war ich ein wenig überrascht, als der Verband entschied, meine Stelle öffentlich auszuschreiben", räumte Markus Eicher ein, der seit der zurückliegenden Saison mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. "Inzwischen fühle ich mit aber wieder fit, bin voll belastbar und stehe für das Amt zur Verfügung", sagte der 60-Jährige am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

"Aber wenn der Verband einen Besseren für den Posten findet, werde ich niemandem im Weg stehen", fügte er hinzu. Eicher fungiert bereits seit 1996 als Bundestrainer der Eisschnellläufer. In Sotschi hatten die Deutschen aber erstmals seit 50 Jahren eine Olympia-Medaille verpasst, so dass in der DESG generell alle Stellen überprüft und in Frage gestellt wurden.

"Wir bemühen uns, Entlastungen für Markus Eicher zu schaffen. Wenn wir keinen geeigneten Bewerber finden, der in unser Gehaltsgefüge passt, wird er weiter diese Funktion ausüben", sagte Präsident Heinze der dpa. "Wir wollen aber mit der Ausschreibung dokumentieren, dass wir die Qualität des Trainings verbessern und besser funktionierende Strukturen schaffen möchten. Dazu gehört auch die Erweiterung und Verjüngung des Trainerpersonals."

Eicher berichtete, dass er für die am 1. November mit den deutschen Meisterschaften beginnende Saison plane. Er werde nicht zu allen Weltcups reisen. "Aber das hatten wir in vergangenen Jahren ja mit Teamchef Helge Jasch auch schon vernünftig gelöst", sagte Eicher.

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