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Eisschnelllauf: Claudia Pechstein und Co. überzeugen

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Auch die Männer stark  

"Deutschland-Express" mit Pechstein nimmt Fahrt auf

15.11.2014, 14:40 Uhr | dpa, sid

Eisschnelllauf: Claudia Pechstein und Co. überzeugen. Gabriele Hirschbichler, Claudia Pechstein und Bente Kraus (v.li.) freuen sich über ihren starke Vorstellung.  (Quelle: dpa)

Gabriele Hirschbichler, Claudia Pechstein und Bente Kraus (v.li.) freuen sich über ihren starke Vorstellung. (Quelle: dpa)

Erst setzte Sprinter Samuel Schwarz einen umjubelten Glanzpunkt, dann nahm selbst der erlahmte "Deutschland-Express" um Claudia Pechstein wieder Fahrt auf: Die deutschen Eisschnellläufer haben beim Weltcup-Auftakt im japanischen Obihiro mit zwei überraschenden Podestplätzen überzeugt. Nach der großen Krise im Zuge des medaillenlosen Abschneidens bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gab es im deutschen Lager nach langer Zeit wieder einen Grund für Freudentränen.

Schwarz wurde auf seiner Paradestrecke über 1000 Meter in 1:09,77 Minuten Dritter und sorgte für den ersten internationalen Podestplatz des Winters. Kurz darauf legte die Teamverfolgung der Frauen in der Besetzung Pechstein, Bente Kraus und Gabriele Hirschbichler nach. In der einstigen deutschen Paradedisziplin wurde das Trio in 3:06,51 Minuten Dritter.

"Wir wollten das Rennen so gleichmäßig wie möglich laufen. Das ist uns von der ersten bis zur letzten Runde hervorragend gelungen", sagte Pechstein, die ihren Mitstreiterinnen ein großes Kompliment aussprach: "Der dritte Platz ist der verdiente Lohn für diesen optimalen Lauf." Mannschaft und Betreuer fielen sich um den Hals, bei Kraus kullerten nach der "Mega-Überraschung zwei, drei Freudentränen herunter".

Teamleiter ist begeistert

Begeistert von der Vorstellung seiner Athletinnen war auch DESG-Teamleiter Helge Jasch. "Wir haben das gar nicht zu wagen gehofft. Wir sind extrem froh, es gibt nur strahlende Gesichter", sagte er nach der zweiten Bronzemedaille des Tages. Zum ersten Mal waren Pechstein, Kraus und Hirschbichler auch aus Mangel an Alternativen gemeinsam an den Start gegangen - und fanden auf Anhieb zueinander.

"Claudia hat einen großen Teil der Führung gemacht. Aber jeder hat seine Stärken eingebracht", sagte Jasch. Lediglich die Mannschaften von Olympiasieger Niederlande (3:02,54) sowie Japan (3:04,78) waren schneller unterwegs. Als die Olympia-Zweiten aus Polen, im letzten Lauf direkte Gegnerinnen der Niederländerinnen, nur als Fünfte ins Ziel kamen (3:07,37), kannte der Jubel im deutschen Team keine Grenzen.

Mannschaft und Betreuer fielen sich um den Hals, bei Kraus kullerten nach der "Mega-Überraschung zwei, drei Freudentränen herunter". Das Dreiergespann dürfte sich mit der Vorstellung in Japan für weitere Einsätze empfohlen haben, auch wenn Jasch nach dem Rennen lediglich einer "Option für die Zukunft" sprach: "Wir haben aber gesehen, dass es so funktioniert."

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