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Rodeln: Geisenberger siegt bei deutschem Traumstart

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Traumstart im Eiskanal  

Geisenberger siegt bei deutschem Vierfach-Triumph

29.11.2014, 14:44 Uhr | sid, dpa

Rodeln: Geisenberger siegt bei deutschem Traumstart . Triumphfahrt: Natalie Geisenberger ist mit einem Sieg in die Weltcup-Saison gestartet. (Quelle: dpa)

Triumphfahrt: Natalie Geisenberger ist mit einem Sieg in die Weltcup-Saison gestartet. (Quelle: dpa)

Angeführt von Olympiasiegerin Natalie Geisenberger haben die deutschen Rodlerinnen einen Traumstart in die Weltcup-Saison erwischt. Topfavoritin Geisenberger feierte in Innsbruck-Igls den 24. Einzel-Sieg ihrer Karriere vor ihrer Teamkollegin Dajana Eitberger. Tatjana Hüfner auf Rang drei und die viertplatzierte Anke Wischnewski rundeten das starke Ergebnis ab.

"Das war schon ganz gut, ich habe nichts zu meckern. Jetzt weiß ich, dass der Sommer gut war", sagte Geisenberger im ZDF. Die Weltmeisterin fuhr in beiden Läufen Bestzeit und hatte mit einer Gesamtzeit von 1:19,822 Minuten einen deutlichen Vorsprung auf Eitberger (1:20,031), die das beste Ergebnis ihrer Karriere erzielte, und Hüfner (1:20,040). Geisenberger hatte bereits in der vergangenen Saison bei acht Weltcup-Starts sieben Siege gefeiert. Einen deutschen Vierfach-Triumph hatte es 2013/2014 ebenfalls in Innsbruck sowie in Oberhof gegeben.

Eggert und Benecken siegen mit Bahnrekord

Bei den Doppelsitzern setzten sich Toni Eggert und Sascha Benecken durch. Das Duo aus Thüringen siegte mit Bahnrekord vor den Russen Wladislaw Juschakow/Wladimir Prochorow und Peter Penz/Georg Fischler (Österreich). Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt mussten sich nach einem Fehler im ersten Lauf mit dem vierten Platz begnügen und verpassten erstmals seit Januar 2013 das Podest.

"Viel besser geht es nicht. Diese Bahn liegt uns irgendwie, auch wenn der zweite Lauf nicht optimal war", sagte Benecken im ZDF. Die schon im Vorjahr in Innsbruck siegreichen Olympia-Achten verbesserten im ersten Lauf den Bahnrekord auf 39,563 Sekunden, am Ende hatten sie mit der Gesamtzeit von 1:19,330 Minuten stolze 0,505 Sekunden Vorsprung auf die Russen.

Den Favoriten Wendl und Arlt kostete dagegen ein schwacher erster Lauf und eine falsche Materialwahl eine bessere Platzierung. "Ein Formel-1-Fahrer würde sagen: Wir haben die falschen Reifen aufgezogen. Aber das entschuldigt nichts", sagte Wendl. Das Duo hatte bei den vergangenen zwölf Weltcup-Starts immer mindestens den zweiten Platz belegt. Das dritte deutsche Duo Robin Geueke/David Gamm belegte den achten Platz.

Deutsche Langläufer enttäuschen

Derweil hat für Skilangläuferin Denise Herrmann die WM-Saison mit einer herben Enttäuschung begonnen. Deutschlands beste Sprinterin scheiterte im finnischen Kuusamo nach einem Sturz schon in der Qualifikation für den Klassik-Sprint. Auf Platz 36 verpasste die 25-Jährige, die in der vergangenen Saison Zweite im Disziplin-Weltcup geworden war, die besten 30 Ränge um knapp eine Sekunde.

Einzige Deutsche in den Finalläufen war Hanna Kolb, die allerdings als Vierte ihres Viertelfinals ausschied. Wie Herrmann scheiterten in der Qualifikation Sandra Ringwald (35.), Nicole Fessel (37.) und Stefanie Böhler (44.). Bei den Männern scheiterten Sebastian Eisenlauer , Tim Tscharnke und Josef Wenzl, im Vorjahr Dritter des Sprint-Weltcups, ebenfalls in der Qualifikation.

Bei den Frauen triumphierte einmal mehr Norwegens Superstar Marit Björgen, die sich ihren 67. Einzelsieg im Weltcup sicherte, vor der Slowenin Katja Visnar und der norwegischen Olympiasiegerin Maiken Falla. Bei den Männern gab es gar einen norwegischen Vierfachsieg mit Eirik Bransdal an der Spitze, der sich vor Petter Northug durchsetzte. Der neunmalige Weltmeister Northug war Anfang Oktober wegen einer Trunkenheitsfahrt zu einer 50-tägigen Haftstrafe verurteilt worden, die er aber nach Saisonende antreten darf.

Zweite Niederlage: Curler verpassen WM

Die deutschen Curler haben unterdessen die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2015 verpasst. Das Team um Skip Alexander Baumann unterlag Finnland, Sieger der B-EM, mit 7:8 nach dem Extra End. Nach der zweiten Niederlage in der Best-of-three-Serie gegen die Skandinavier müssen die deutschen Männer nun alle Hoffnungen auf die WM im kommenden Jahr begraben. Den ersten Vergleich hatten sie mit 5:8 verloren.

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