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Georg Hackl attackiert Tatjana Hüfner: "Abartiges Verhalten"

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Rodler-Streit geht weiter  

Hackl attackiert Rodlerin Hüfner: "Abartiges Verhalten"

01.12.2014, 14:49 Uhr | dpa, sid

Georg Hackl attackiert Tatjana Hüfner: "Abartiges Verhalten". Georg Hackl hat Tatjana Hüfner heftig kritisiert.

Georg Hackl hat Tatjana Hüfner heftig kritisiert. Foto: Nicole Becker. (Quelle: dpa)

In der Debatte um angebliche Ungleichbehandlungen im deutschen Rodelteam hat Verbandscoach Georg Hackl die langjährige Spitzenfahrerin Tatjana Hüfner heftig attackiert.

Die Thüringerin beklagt seit langem, dass bayerische Athleten wie die Olympiasieger Felix Loch und Natalie Geisenberger unter Trainer Hackl bei Ausstattung und Material im Vergleich zu den anderen Sportlern bevorzugt werden. "Den Weg über die öffentlichen Medien zu nehmen, ohne dass man sich in der Mannschaft darüber unterhält, das ist schon irgendwie ein abartiges Verhalten", sagte Hackl dazu im Bayerischen Fernsehen.

"Tatjana steht alleine da"

Hüfner hatte ihren Unmut erstmals bei den Winterspielen von Sotschi kundgetan und damit unmittelbar nach dem Frauenrennen für einen Eklat gesorgt. Jüngst sagte sie in einem Interview, an den Verhältnissen im Verband habe sich seitdem nichts geändert. "Da steht die Tatjana mit ihrer Meinung als Störfaktor alleine da", fand Hackl.

Zuletzt war es zu einer Aussprache zwischen Hüfner und BSD-Sportdirektor Thomas Schwab gekommen. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass es das Beste ist, Nebenschauplätze zu beenden und sich ganz auf den Sport zu konzentrieren", hatte Schwab gesagt. Diese Vereinbarung hat nun aber ausgerechnet der im Verband angestellte Hackl gebrochen.

"Wenn der Georg Hackl das so gesagt hat, dann geht das natürlich nicht", sagte Schwab und kündigte an: "Ich werde mit ihm das Gespräch suchen und auch den Bundestrainer einbeziehen. Es kann ja nicht sein, dass bei uns die Leute aufeinander losgehen."

Hüfner: "Es ist ziemlich schwer im Moment"

Fest steht, dass Hüfner teamintern isoliert ist. Die bayerischen Kollegen strafen die Olympiasiegerin von 2010 mit Nicht-Achtung, von anderen Oberhofer Athleten hat es zumindest öffentlich keine Unterstützung gegeben. "Es ist ziemlich schwer im Moment", gab Hüfner zu: "Aber da muss ich drüber stehen und trotzdem meine sportliche Leistung abrufen." Zum Saisonstart fuhr die frühere Seriensiegerin im Einzel auf Platz drei und im Sprint auf Rang zwei.

Bundestrainer Norbert Loch, der mit dem Team am Montag zu den nächsten Rennen nach Nordamerika flog, sagte: "Eigentlich tut es mir für Tatjana leid, dass sie mit dem Thema nicht langsam umgehen kann."

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