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Eisschnelllauf: Ihle und Schwarz sorgen für historischen Doppelerfolg

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Geisenberger erneut vorn  

Ihle und Schwarz sorgen für historischen Doppelerfolg

06.12.2014, 17:44 Uhr | sid, dpa

Eisschnelllauf: Ihle und Schwarz sorgen für historischen Doppelerfolg. Premiere: Eisschnellläufer Nico Ihle hat seinen ersten Weltcup-Sieg sicher. (Quelle: dpa)

Premiere: Eisschnellläufer Nico Ihle hat seinen ersten Weltcup-Sieg sicher. (Quelle: dpa)

Was für eine Überraschung: Die deutschen Eisschnelllauf-Sprinter Nico Ihle und Samuel Schwarz haben beim Weltcup in Berlin über 1000 Meter die internationale Konkurrenz düpiert und den ersten Weltcup-Doppelsieg deutscher Herren seit 24 Jahren gefeiert. Dem Olympia-Vierten Ihle gelang sein erster Weltcup-Erfolg in einer Zeit von 1:09,49 Minuten, der Olympia-Fünfte Schwarz kam in 1:09,53 Minuten auf Rang zwei. Der Niederländer Hein Otterspeer (1:09,56) wurde Dritter.

"Es ist unbeschreiblich, nicht zu fassen, der Wahnsinn", sagte Ihle nach dem historischen Doppelsieg und fügte an: "Ich hätte nie gedacht, dass es für den Sieg reicht. Das ist einfach nur geil."

"Das ist das Maximum"

Auch Schwarz, der sich in der Schlusskurve einen kleinen Wackler leistete und sich damit möglicherweise um den Sieg brachte, sparte nicht an Superlativen, um das herausragende Ergebnis zu beschreiben. "Das ist das Maximum. Erster und Zweiter, mehr geht nicht", sagte er.

Zuletzt hatte es beim Weltcupfinale der Saison 1989/90 in Heerenveen/Niederlande einen deutschen Doppelsieg gegeben. Damals setzten sich die DDR-Starter Uwe-Jens Mey und Olaf Zinke über 1000 Meter durch.

Geisenberger siegt auch in Lake Placid

Natalie Geisenberger hat auch den zweiten Weltcup der neuen Saison gewonnen. Die Rodel-Olympiasiegerin setzte sich in Lake Placid nach zwei souveränen Läufen mit großem Vorsprung vor der Amerikanerin Erin Hamlin und ihrer Thüringer Teamkollegin Tatjana Hüfner durch. Anke Wischnewski als Vierte und Dajana Eitberger als Siebte rundeten das gute deutsche Ergebnis auf der schwierigen Eisbahn ab.

Geisenberger feierte ihren 25. Einzelsieg und behauptete die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung. Am Freitag hatte auch das Doppel Toni Eggert/Sascha Benecken klar gewonnen. Die Einsitzer mit Felix Loch auf Rang sechs enttäuschten dagegen.

Auch in der Teamstaffel waren die deutschen Rodler erfolgreich. Geisenberger, Loch und das Duo Eggert sowie Benecken setzten sich vor den Mannschaften aus Italien und den USA durch.

Herrmann beste Deutsche in Lillehammer

Drei deutsche Langläuferinnen unter den besten 20 - die Ausbeute beim Weltcup-Rennen über fünf Kilometer im freien Stil im norwegischen Lillehammer kann sich sehen lassen. Denise Herrmann bewies als Zwölfte, dass sie Schritt für Schritt auch auf längeren Distanzen beste DSV-Läuferin werden kann. Die Ränge 13 und 17 durch Nicole Fessel und Claudia Nystad waren ebenso erwähnenswert, zumal vor ihnen fast nur Norwegerinnen platziert waren.

Die Gastgeberinnen waren erneut eine Klasse für sich. Therese Johaug gewann knapp vor Marit Björgen und Heidi Weng. Weitere drei Athletinnen des Norge-Teams folgten unter den besten zehn.

"Mit Rang zwölf bin ich schon sehr zufrieden", sagte Herrmann, die im Sprint Sechste geworden war. "Die Strecken hier sind echt anspruchsvoll. Deshalb bin ich glücklich, gut durchgekommen zu sein. Zumal ich schon nach dem Sprint ziemlich müde war", bemerkte sie.

Auch bei den Männer dominieren die Norweger

Kaum ein anderes Bild gab es über zehn Kilometer der Männer. Hier siegte der Norweger Martin Johnsrud Sundby vor seinen Landsleuten Finn Haagen Krogh und Sjur Röthe. Allerdings können die deutschen Männer keine Akzente setzen. Einzig Jonas Dobler holte auf Rang 27 noch Weltcup-Punkte.

"Damit kann ich leben. Es ist mein Einstieg in die Saison und die Abstände nach vorn sind nicht zu groß", meinte der Bayer. Elf Sekunden fehlten ihm zu Platz 15. "Das ist sicher machbar. Ich möchte mich Schritt für Schritt weiter entwickeln. In der Weltspitze sehe ich mich noch lange nicht", betonte der 23-Jährige.

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