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Eisschnelllauf: Pechstein-Crew weckt Medaillenhoffnungen für die WM

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Eisschnelllauf  

Pechstein-Crew weckt Medaillenhoffnungen für die WM

14.12.2014, 18:00 Uhr | dpa

Eisschnelllauf: Pechstein-Crew weckt Medaillenhoffnungen für die WM. Claudia Pechstein, Isabell Ost und Bente Kraus liefen auf den zweiten Platz.

Claudia Pechstein, Isabell Ost und Bente Kraus liefen auf den zweiten Platz. Foto: Jerry Lampen. (Quelle: dpa)

Heerenveen (dpa) - Mit ihrem Überraschungs-Coup von Heerenveen haben Claudia Pechstein und Co. Medaillenhoffnungen für die WM geweckt.

"Jetzt haben wir auch bei der WM im Februar an gleicher Stelle die Chance auf eine Medaille", meinte Bente Kraus nach dem zweiten Platz des deutschen Damen-Trios in der Team-Verfolgung im niederländischen Eisschnelllauf-Mekka.

Als feststand, dass nur die Niederländerinnen in 2:59,66 Minuten schneller waren als die Deutschen, brach unter Pechstein, Kraus und Isabell Ost ein Jubelsturm los. Die drei Berlinerinnen rissen die Arme hoch und hüpften vor Freude überschwänglich durch die Thialf-Arena. In einem taktisch hervorragenden Rennen schaffte der Berlin-Express in 3:01,96 Minuten eine Glanzzeit, die auch bei den Titelkämpfen für Edelmetall reichen könnte. Claudia Pechstein freute sich danach über "einen schönen Tag".

Isabell Ost übernahm anders als in der Vorwoche die erste Führungsarbeit und brachte das Trio schnell auf Touren. Kraus und vor allem Pechstein spielten danach ihr Stehvermögen mit starken Rundenzeiten aus. "Unser Ziel war es, auf das Podium zu laufen. Unsere Taktik ist voll aufgegangen", kommentierte Pechstein, die im Massenstartrennen Fünfte wurde. In der Weltcup-Schlusswertung belegt das deutsche Team ebenfalls Platz zwei hinter den Niederlanden, der vom Eislauf-Weltverband ISU mit 3000 Dollar vergütet wird.

Cheftrainer Markus Eicher zeigte sich glücklich, dass sich nun auch bei den Damen der Aufwärtstrend im bei Olympia so arg gescholtenen deutschen Team fortsetzt. "Das war ein Superlauf", sagte er nach dem Teamlauf. "Solch eine Zeit sind die Damen bisher nur selten gelaufen", fügte der Inzeller hinzu.

Einen weiteren Platz auf dem Podest steuerte die Erfurterin Judith Hesse als Dritte im ersten 500-Meter-Rennen bei. Am Sonntag unterstrich die kleine Thüringerin im zweiten Rennen als Fünfte in 38,17 ihre gute Form. "Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, wenn man am Ende um ein Zehntel das Podest verfehlt, aber Platz fünf ist auch gut. Darauf lässt sich Richtung WM aufbauen", sagte sie. Tags zuvor verbuchte sie als Sechste in 1:16,12 Minuten ihre beste Saisonzeit und -platzierung über 1000 Meter. Dreifach-Siegerin des Wochenendes war die US-Amerikanerin Heather Richardson, die sich am Sonntag sowohl über 500, als auch 1500 Meter durchsetzte, nachdem sie zuvor bereits die 1000 Meter gewann.

Auch die Leistung von Samuel Schwarz als Fünfter über 1000 Meter konnte sich erneut sehen lassen. "Ich bin dennoch ein bisschen enttäuscht, weil ich beim Bahnwechsel zwei, drei Zehntel verloren habe", räumte der Zweite von Berlin nach seiner Zeit von 1:09,39 Minuten ein. Im Gesamt-Klassement liegt Schwarz nun auf Platz drei.

Berlin-Sieger Nico Ihle aus Chemnitz lief fast die identische Zeit wie vor einer Woche, landete auf dem schnellen Eis der Thialf-Halle aber nur auf Platz neun. "Es ist eng im Kampf um die Podestplätze. Das wird auch bei der WM so sein. Aber wir haben bewiesen, dass wir gut unterwegs sind", meinte der Sachse nach dem dritten Erfolg des Russen Pawel Kulischnikow (1:08,77) über die lange Sprintstrecke. Über 500 Meter sprintete er als Neunter am Sonntag ebenfalls in die Top 10 und stellte in 35,13 Sekunden eine Saisonbestzeit auf.

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