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Behle wettert: "Das ist eine Katastrophe"

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Deutsche Langläufer in der Krise  

Behle wettert: "Das ist eine Katastrophe"

08.01.2015, 17:24 Uhr | sid

Behle wettert: "Das ist eine Katastrophe". Der erschöpfte Hannes Dotzler bei der letzten Weltmeisterschaft

Der erschöpfte Hannes Dotzler bei der letzten Weltmeisterschaft

Der frühere Bundestrainer Jochen Behle hat die schwachen Leistungen der deutschen Langläufer im Weltcup mit deutlichen Worten kritisiert. "Man kann sich das nicht so richtig erklären, denn diese Ergebnisse sind desolat", sagte der 54-Jährige bei Sky Sport News HD: "Wir haben schon die Hälfte des Weltcups um und liegen nicht einmal unter den ersten 80 in der Gesamtwertung. Das ist eine Katastrophe."

Knapp sechs Wochen vor den Weltmeisterschaften in Falun (17. Februar bis 1. März) hat bislang kein DSV-Athlet die WM-Norm geschafft. Es scheint durchaus möglich, dass bei den Weltmeisterschaften im Februar erstmals seit 1950 kein deutscher Starter vertreten ist.

"Jetzt merkt man, dass arrivierte Leute wie Tobias Angerer und Axel Teichmann vorneweg fehlen, hinter denen sich die Jüngeren noch verstecken konnten. Die sind jetzt aber in die Verantwortung gekommen und können das nicht umsetzen", sagte Behle.

Ullrich: Behle "schießt über das Ziel hinaus"

Bundestrainer Frank Ullrich äußerte derweil wenig Verständnis für Behles Kritik. "Ich weiß, dass er manchmal über das Ziel hinausschießt und gerne Spitzen verteilt, die nicht hilfreich sind", sagte der 56-Jährige: "Ich kann so etwas nicht nachvollziehen." Angesichts der Rücktritte stehe der deutsche Langlaufsport nun einmal vor einem "harten und steinigen Weg. Es wird dauern, bis man wieder eine gewisse Leistungskonstanz bei den Männern hat."

"Ich bin weiterhin optimistisch, dass unsere Männer die WM-Norm noch knacken", sagte Ullrich, für langfristige Top-Ergebnisse, wie sie etwa Teichmann geliefert hat, fehle allerdings die Grundlage: "Wir sind definitiv keine Langlauf-Nation, dazu fehlt uns eine Breite, wie sie die Skandinavier haben. Das muss man einfach nüchterner betrachten."

Tour de Ski: Northug gewinnt und baut Führung aus

Norwegens Langlauf-Topstar Petter Northug hat unterdessen die fünfte Etappe der Tour de Ski gewonnen und damit seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Der 29-Jährige setzte sich beim Verfolgungsrennen über 25 Kilometer im italienischen Toblach nach einem starken Schlussspurt vor dem Schweden Calle Halfvarsson und Titelverteidiger Martin Johnsrud Sundby (Norwegen) durch.

Die deutschen Männer sorgten erneut kaum für positive Überraschungen. Jonas Dobler lief auf Rang 23 und landete damit als einziger Deutscher in den Punkten, Tim Tscharnke überzeugte mit der neuntbesten Tageszeit und verbesserte sich auf den 32. Rang. Die Qualifikation für die WM in Falun (17. Februar bis 1. März) hat weiterhin kein DSV-Athlet geschafft.

Fessel läuft unbekümmert auf Rang acht

Angeführt von der erneut starken Nicole Fessel haben drei deutsche Langläuferinnen dagegen für den nächsten starken Auftritt der DSV-Frauen gesorgt. Die 31-jährige Fessel lief bei der Verfolgung über 15 Kilometer nach einem Schlussspurt als beste Deutsche auf Rang sieben, wie Fessel verbesserte sich auch Denise Herrmann (Oberwiesenthal) als Neunte um einen Platz.

Beim fünften Sieg von Norwegens Topstar Marit Björgen verpasste Stefanie Böhler die Top 10 als Zwölfte zudem nur knapp, die 33-Jährige hatte sich von Rang 15 vorgearbeitet.

Die sechsmalige Olympiasiegerin Björgen setzte sich erneut vor ihren Landsfrauen Heidi Weng und Therese Johaug durch, es war bereits der fünfte Dreifach-Sieg für Norwegen. Sandra Ringwald fuhr als viertbeste Deutsche zudem als 30. knapp in die Punkte.

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