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Snowboard: Snowboarderin Laböck & Co. verpassen WM-Medaille

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Snowboarderin Laböck & Co. verpassen WM-Medaille

23.01.2015, 16:40 Uhr | dpa

Snowboard: Snowboarderin Laböck & Co. verpassen WM-Medaille. Isabella Laböck verpasste eine WM-Medaille.

Isabella Laböck verpasste eine WM-Medaille. Foto: Erwin Scheriau. (Quelle: dpa)

Schönberg-Lachtal (dpa) - Im Zielraum musste die entthronte Titelverteidigerin Isabella Laböck von ihrer Familie getröstet werden. Doch selbst gut gemeinte Worte konnten die große Enttäuschung über das Achtelfinal-Aus im Parallel-Riesenslalom bei der WM in Österreich nicht vergessen machen. "Ich bin alles andere als zufrieden. Die ganze Saison war bislang schon verkorkst", kommentierte die 28-Jährige ihren Auftritt am Freitag in Schönberg-Lachtal.

"Mir war klar, dass ich mir gegen Patrizia Kummer keinen Fehler erlauben durfte. Ich wollte alles geben, habe alles gegeben. Am Ende hat es leider nicht gereicht", konstatierte Laböck, die sich vor zwei Jahren im kanadischen Wintersportresort Stoneham zur Weltmeisterin gekürt hatte. Aus einer Wiederholung wurde nichts, überhaupt waren die Hoffnungen auf eine deutsche Medaille schnell verflogen. Die vier weiteren Finalteilnehmer von Snowboard Germany kamen wie Laböck ebenfalls nicht über die Runde der letzten 16 hinaus.

Zum ersten Mal wurde bei Weltmeisterschaften im Single-Modus gefahren. Damit hatten auch Laböcks Teamkollegen Amelie Kober, Anke Karstens, Patrick Bussler und Selina Jörg, am Donnerstag noch Vierte im Parallel-Slalom, erheblich zu kämpfen. Statt vor Lauf zwei den Kurs zu wechseln, entschied nur ein Durchgang die Duelle im K.o.-Wettbewerb. Die besten acht Fahrer der Qualifikation durften sich vor dem Achtelfinale ihren Kurs aussuchen - und die dort schwächelnden Deutschen mussten allesamt auf der schwierigeren Route ran. "An Tagen wie heute und, wenn die Kurse ungleich sind, wünscht man sich schon den alten Modus herbei", sagte Kober. "Für mich als Kämpferin war es früher besser. Aber es ist für alle gleich."

Claudia Riegler hingegen hatte nichts auszusetzen. Die 41-jährige Österreicherin entschied das Finale gegen Aljona Sawarsina aus Russland für sich und kürte sich so überraschend zur Weltmeisterin. Große Erfolge hatte sie zuletzt nicht einheimsen können: Ihr letzter Weltcup-Sieg datierte vom 22. März 2002 im finnischen Ruka. Bronze ging an Tomoka Takeuchi aus Japan.

Bei den Herren sicherte sich der Russe Andrej Sobolew vor Zan Kosir aus Slowenien die Goldmedaille. Bronze ging an Titelverteidiger Benjamin Karl. Der Österreicher hatte sich zuvor im Achtelfinale bereits gegen Patrick Bussler durchgesetzt. "Leider konnte ich meinen Vorsprung nicht bis zum Schluss halten", sagte der 30-jährige Deutsche. "Das ärgert mich schon sehr. Es war wirklich sehr knapp."

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