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Eisschnelllauf: Ihle und Hesse gewinnen Sprint-Meisterschaft in Berlin

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Eisschnelllauf  

Ihle und Hesse gewinnen Sprint-Meisterschaft in Berlin

25.01.2015, 13:42 Uhr | dpa

Eisschnelllauf: Ihle und Hesse gewinnen Sprint-Meisterschaft in Berlin. Nico Ihle gewann den Vierkampf.

Nico Ihle gewann den Vierkampf. Foto: Rainer Jensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Nico Ihle hatte ein Schmunzeln auf den Lippen. "Erster Titel im Mehrkampf mit Vierstreckensieg - was will ich mehr?", meinte der Chemnitzer am Sonntag nach seinem starken Auftritt bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften der Sprint-Asse in Berlin.

Der Olympia-Vierte aus Chemnitz sicherte sich mit 140,600 Punkten nach fünf Meisterschafts-Erfolgen über 500 Meter seinen Vierkampf-Premieren-Titel in souveräner Manier. Am Samstag war er auf der kürzesten Strecke in 35,21 Sekunden so schnell wie bislang noch kein deutscher Sprinter bei nationalen Championats.

Für die bevorstehenden Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Heerenveen vom 12. bis 15. Februar scheint der 29-Jährige gerüstet. "Ich musste heute nicht mehr an die Grenzen gehen, doch es sind noch ganz respektable Zeiten rausgekommen", sagte der Sachse. In 35,38 Sekunden über 500 Meter und 1:10,28 Minuten über 1000 Meter war Ihle nicht ganz so schnell wie am Vortag, als er in 1:09,74 Minuten nur 0,25 Sekunden langsamer war als bei seinem Weltcupsieg vor sieben Wochen. Der Berliner Samuel Schwarz, der seit 2007 stets den Vierkampf-Titel erkämpft hatte, war wegen eines fiebrigen Magen-Darm-Infekts nicht am Start. So ging Rang zwei an den Erfurter Dennis Dressel (143,250).

Ähnlich souverän wie Ihle war Judith Hesse. Die Erfurterin gewann alle vier Strecken. Die 32 Jahre alte Thüringerin glänzte dabei in 38,47 Sekunden und 1:16,51 Minuten vor allem am ersten Tag. "Die Formkurve stimmt. Ich bin auf Kurs zur WM", meinte sie zu ihrem zweiten Vierkampftitel nach 2006. Die WM in Heerenveen geht sie als Saisonhöhepunkt an, erst Ende Februar folgt die Sprint-WM im kasachischen Astana. Mit 154,175 Punkten verwies Hesse die Inzellerin Gabi Hirschbichler (158,350) deutlich auf Platz zwei.

Langstrecken-Spezialistin Claudia Pechstein stellte sich auf den ungeliebten Kurzstrecken der Konkurrenz und wurde Fünfte. "Ich freue mich vor allem über meine beiden dritten Plätze über 1000 Meter", meinte die 42-Jährige und sprach von einem idealen Training für die 1500 Meter beim Weltcup am kommenden Wochenende in Hamar. Dort werden die Tickets für die Mehrkampf-WM Anfang März in Calgary vergeben. Neben dem Vierkampf absolvierte sie noch einen Trainingslauf im Team und war mit diesem Stressprogramm wieder einmal Vorbild für Jüngere, die solchen Belastungen aus dem Wege gingen. Für die Einzelstrecken-WM plant die älteste Läuferin der Weltelite gleichfalls ein Härteprogramm mit Starts über 3000 und 5000 Meter, im Teamlauf und im Massenstartrennen.

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