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Claudia Pechstein: DOSB entschuldigt sich für Doping-Sperre

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Claudia Pechstein erleichtert  

"Es ist Sportgeschichte geschrieben worden"

29.01.2015, 14:45 Uhr | sid

Claudia Pechstein: DOSB entschuldigt sich für Doping-Sperre. Gute Nachrichten für Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. (Quelle: imago/Matthias Koch )

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein findet deutliche Worte. (Quelle: Matthias Koch /imago)

Claudia Pechstein hat mit Freude und Erleichterung auf die Ergebnisse der Expertenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes reagiert. Die DOSB-Kommission hatte festgestellt, dass die medizinische Bewertung, auf der ihre zweijährige Sperre durch den Eisschnelllauf-Weltverband ISU beruhte, fehlerhaft gewesen sei.

"Heute ist ein toller Tag für mich, vergleichbar mit dem Tag vor dem Oberlandesgericht in München. Es ist wieder Sportgeschichte geschrieben worden", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin dem SID auf dem Berliner Flughafen Schönefeld vor ihrem Abflug nach Hamar.

"Alle Gutachter kommen zum Schluss, dass anhand der Blutbildverläufe und Erythrozyten-Merkmale von Claudia Pechstein ein Doping-Nachweis nicht geführt werden kann", teilte Wolfgang Jelkmann, der Direktor des Instituts für Physiologie an der Universität Lübeck, gegenüber dem DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann mit.

"Die vielen Fragezeichen gibt es zu Recht"

Aufgabe der vom DOSB im Oktober 2014 um Rat gebetenen Experten war es, alle medizinischen Fachgutachten und Diagnosen zusammenfassend zu bewerten. "Die von uns um Rat gebetenen Experten kommen zu einem klaren Ergebnis. Danach gibt es die vielen Fragezeichen in der Causa Pechstein zu Recht", sagte Hörmann nun.

"Sportgeschichte geschrieben"

Die deutsche Rekord-Olympionikin verspürte Genugtuung: "Herr Hörmann hat sich im Namen des Deutschen Olympischen Sportbundes entschuldigt. Die medizinische Kommission hat festgestellt, dass ich Opfer bin - ich wusste es schon immer. Ich denke, dass ich jetzt auch vor dem deutschen Sport rehabilitiert bin."

Hörmann richtete eine Bitte an den Eisschnelllauf-Weltverband. "Wir appellieren an die ISU, eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu prüfen", sagte er. "Unabhängig davon halten wir die Sportgerichtsbarkeit für unersetzbar und richtig im Sinne eines einheitlichen Vorgehens im weltweiten Sport."

Die ISU hatte Pechstein 2009 aufgrund erhöhter Blutwerte ohne Doping-Nachweis für zwei Jahre gesperrt.

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