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Eisschnelllauf-WM 2015: Pechstein verpasst knapp die Medaille

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Eisschnelllauf-WM  

Beckert holt Bronze! Pechstein läuft haarscharf an einer Medaille vorbei

13.02.2015, 08:09 Uhr

Eisschnelllauf-WM 2015: Pechstein verpasst knapp die Medaille. Claudia Pechstein (Quelle: dpa)

Claudia Pechstein konzentriert sich auf die Einzelstrecken-WM. (Quelle: dpa)

Beinahe wäre ihr Einsatz am Ende sogar mit Edelmetall belohnt worden. Am Ende fehlten jedoch knapp vier Zehntelsekunden. Claudia Pechstein hat zum Auftakt der Einzelstrecken-WM im Eisschnelllauf im niederländischen Heerenveen mit einer beeindruckenden Leistung Rang fünf erreicht. Zehn Tage vor ihrem 43. Geburtstag reichte es für die fünfmalige Olympiasiegerin über 3000 Meter in 4:05,95 Minuten nicht ganz für eine Medaille. Dagegen konnte sich wenig später Patrick Beckert über die Bronzemedaille über 10.000 Meter freuen.

Für den 24-Jährigen ist es der bisher größte Erfolg seiner Karriere, der dank großer Leidensfähigkeit mit einer Zeit von 13:10,95 Minuten ins Ziel kam. Gold ging erwartungsgemäß an Olympiasieger Jorrit Bergsma aus den Niederlanden (12:54,83), Silber ging an seinen Landsmann Erik Jan Kooiman (13:02,57).

Baumgärtner wird Neunter

"Sechs bis sieben Runden vor Schluss war mir schon ganz grau vor Augen, aber ich habe versucht, weiter zu drücken", sagte Beckert. Im direkten Duell düpierte Beckert zudem den neuntplatzierten Alexej Baumgärtner (Chemnitz/13:30,34) mit einer Überrundung kurz vor Schluss.

Keine Medaille, aber Lob gab es für Pechstein. "Das war ein sehr starker und stabiler Lauf von Claudia und ein sehr guter Start für uns. Das stimmt uns positiv", sagte Chef-Bundestrainer Markus Eicher. "Ich kann sehr stolz darauf sein", sagte Pechstein auch angesichts von Rückenproblemen im WM-Vorfeld, über die sie bislang nicht gesprochen hatte. Nach Platz acht vor knapp zwei Wochen beim Weltcup in Hamar sei sie nicht auf dem Zettel der anderen gewesen. "Und deswegen haben die sich vorn glaube ich ein bisschen erschrocken", meinte sie.

Auf die Zähne gebissen

Pechstein ging das Rennen sehr zügig an und lief zu Beginn ähnlich schnell wie die Tschechin Martina Sablikova, die in 4:02,17 Gold gewann. In der zweiten Hälfte ihres Laufs biss Deutschlands erfolgreichste Winter-Olympionikin auf die Zähne und blieb in den Rundenzeiten unter 33 Sekunden. Silber ging an die niederländische Olympiasiegerin Ireen Wüst (4:03,46) vor ihrer Landsfrau Marije Joling (4:05,51). Pechsteins Berliner Teamkolleginnen Bente Kraus (4:09,75) überzeugte als Sechste, Isabell Ost (4:15,34) kam nicht über den 15. Rang hinaus.

Über 5000 Meter kann es zur Medaille reichen

Die nächste große Medaillenchance bietet sich Pechstein bereits am Freitag. Über 5000 Meter, dem längsten Frauenrennen, zählt sie zu den Top-Favoriten auf Edelmetall. Ende November hatte Pechstein über diese Distanz den Weltcup in Seoul gewonnen.

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