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Eisschnelllauf-WM: Claudia Pechstein holt Bronze über 5000 Meter

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40. WM-Medaille  

Pechstein holt Bronze über 5000 Meter

14.02.2015, 09:29 Uhr | sid

Eisschnelllauf-WM: Claudia Pechstein holt Bronze über 5000 Meter. Claudia Pechstein holt in Heerenveen ihre 40. WM-Medaille. (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Claudia Pechstein holt in Heerenveen ihre 40. WM-Medaille. (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Im Stile einer Eiskunstläuferin glitt Claudia Pechstein auf nur einem Bein über die Bahn und hielt lachend eine Deutschlandfahne in die Höhe. Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin hatte sich ihren Traum vom Podest bei der Einzelstrecken-WM im niederländischen Heerenveen erfüllt: Pechstein gewann ihre 40. WM-Medaille. Neun Tage vor ihrem 43. Geburtstag lief sie über 5000 Meter in 6:56,53 Minuten zu Bronze.

"Ich freue mich total, mein Ziel erreicht zu haben und mit einer Weltmeisterschafts-Medaille nach Hause zu fahren", sagte sie strahlend. Es war bereits die zweite deutsche Medaille in den Niederlanden nach Bronze für Patrick Beckert über 10.000 Meter. Damit ist die Ausbeute der vorigen WM 2013 bereits erreicht.

Olympiasiegerin holt auch WM-Gold

Gold über die längste Damendistanz sicherte sich die tschechische Olympiasiegerin Martina Sablikova (6:52,73), die bereits das 3000-Meter-Rennen gewonnen hatte. Silber ging an die Niederländerin Carlijn Achtereekte (6:54,49).

Pechstein bestätigte den starken Eindruck, den sie bereits bei ihrem fünften Platz zum WM-Auftakt über 3000 Meter (4:05,95 Minuten) am Vortag hinterlassen hatte. Im Duell mit der rund zwölf Jahre jüngeren Jorien Voorhuis aus den Niederlanden zog Pechstein nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend davon. In den Schlussrunden ging es für Pechstein nur noch um die Farbe ihrer Medaille.

Beckert hatte sich "etwas mehr erhofft"

Stephanie Beckert konnte ihr früheres Leistungsvermögen erneut nicht abrufen, die seit langem währende sportliche Krise der Erfurterin hält an. Die Olympiazweite von Vancouver landete in 7:16,19 Minuten auf dem achten Rang. "Ich bin gar nicht zufrieden. Ich hatte mir eigentlich etwas mehr erhofft", sagte Beckert.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) hat durch die Pechstein-Medaille ihre Bilanz im Vergleich zur letzten Einzelstrecken-WM vor zwei Jahren bereits egalisiert. Im russischen Sotschi waren die deutschen Kufenflitzer lediglich zu zweimal Bronze gelaufen. Beide Medaillen gewann Pechstein.

Ein gelungener Testlauf für die beiden 500-Meter-Rennen gelang Sprinterin Judith Hesse. Die deutsche Meisterin aus Erfurt landete über 1000 Meter in 1:15,86 Minuten auf dem achten Rang und war nach dem Rennen zufrieden. "Mein Hauptfokus liegt nicht auf den 1000 Meter, das war mehr oder weniger zum Warmlaufen", sagte Hesse, die über die kurze Distanz weitaus größere Chancen auf Edelmetall besitzt.

Hesse ist optimistisch für die 500 Meter

Am vergangenen Wochenende hatte die 32-Jährige in Heerenveen über 500 Meter den Weltcup gewonnen. "Ich bin engagiert gelaufen, auch wenn die letzte Runde nicht ganz so gut war. Ich habe ein gutes Laufgefühl, das lässt mich hoffen für morgen. Ich bin optimistisch, ich bin im Soll", sagte sie.

Gold ging an Brittany Bowe aus den USA, die mit Bahnrekord von 1:13,90 Minuten ihre Landsfrau Heather Richardson (1:14,49) und Karolina Erbanova aus Tschechien (1:15,26) deutlich auf die Plätze verwies.

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