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Eisschnelllauf: Deprimierender Auftakt für Ihle - Nun in der B-Gruppe

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Eisschnelllauf  

Deprimierender Auftakt für Ihle - Nun in der B-Gruppe

16.11.2015, 12:47 Uhr | dpa

Eisschnelllauf: Deprimierender Auftakt für Ihle - Nun in der B-Gruppe. Nico Ihle muss nun in die B-Gruppe.

Nico Ihle muss nun in die B-Gruppe. Foto: Vincent Jannink. (Quelle: dpa)

Calgary (dpa) - Als sich Pawel Kulischnikow zum schnellsten Mann der Welt auf dem Eis krönte, war Nico Ihle schon in den Katakomben des Olympic Oval von Calgary verschwunden.

Frustriert über sein eigenes Pech wollte der Chemnitzer nicht miterleben, wie der russische Top-Sprinter den acht Jahre alten Weltrekord des Kanadiers Jeremy Wotherspoon über 500 Meter knackte. In 34,00 Sekunden war der Weltmeister drei Hundertstelsekunden unter der alten Marke geblieben und nur um einen Wimpernschlag an der "Schallmauer" zu 33er-Zeiten gescheitert.

Der deutsche Meister war zuvor im zweiten 500-Meter-Rennen von Calgary gestürzt und musste trotz ansprechender Form (Ihle: "Ich fühle mich von Tag zu Tag besser") das wohl schlechteste Weltcup-Wochenende seiner Laufbahn registrieren. "Meinen Einstieg habe ich mir echt anders vorgestellt. Ich kann das Wochenende nur abhaken und nächste Woche beweisen, dass ich das besser kann", räumte der 29 Jahre alte Sachse ein.

Völlig unverständlich ist ihm, wie alle drei Rennen in Calgary so daneben gehen konnten. Im zweiten 500-Meter-Rennen auf dem schnellen Eis war Ihle nach bis dahin gutem Lauf erneut nicht mit der hohen Geschwindigkeit in der letzten Kurve klargekommen. Er wurde weit auf die Laufbahn seines kanadischen Gegners getragen, den er schließlich bei seinem Sturz mit zu Fall brachte und folgerichtig disqualifiziert wurde. "Das wäre ein Top-Lauf geworden. Aber dazu wird es jetzt langsam mal Zeit, die Fehler abzuschalten und die Innenkurven zu stehen", schlussfolgerte Ihle.

Zum Auftakt ein umgekehrtes Bild: Sein Gegner aus Südkorea war ihm bei einem Sturz vor die Schlittschuhe gerutscht, was Ihle wertvolle Zehntel und zumindest eine Top-Ten-Platzierung kostete. Besonders motiviert ging der Olympia-Vierte die 1000 Meter an, doch überpowerte der Muskelmann vor allem in den Innenkurven und wurde wieder völlig aus der Bahn getragen: Platz 19 in dürftigen 1:09,13 Minuten waren das Ergebnis. "Schon in der ersten Runde hatte er Probleme in der Innenkurve. Das hat viel Kraft gekostet und ihm somit auch in den anderen Kurven große Schwierigkeiten bereitet", registrierte Cheftrainer Helge Jasch.

Fazit eines bitteren Wochenendes: Bei der zweiten Weltcup-Station ab Freitag in Salt Lake City muss der deutsche Hoffnungsträger nun zweimal in der B-Gruppe laufen. "Ich gebe jetzt in Salt Lake City Vollgas und mische am Anfang erstmal die B-Gruppe auf", gab sich Ihle trotz der Rückschläge angriffslustig. "Im zweiten Rennen über 500 Meter will ich wieder in der A-Gruppe starten. Aber schließlich ist die WM mein Ziel, und bis dahin ist noch Zeit", tröstete er sich.

Noch viel unglücklicher war die vorige Saison für Nico Ihle zu Ende gegangen. Auf dem Weg zu seiner ersten Medaille war er Anfang März bei den Sprint-WM in Astana wegen eines Fehlstarts disqualifiziert worden. Damals hatte er vom "schlimmste Moment" seiner Karriere gesprochen und sich geschworen, dieses Missgeschick in diesem Winter auszumerzen.

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