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Rivale Arndt hilft Bob-Weltmeister Friedrich

25.11.2015, 10:50 Uhr | dpa

Bob: Rivale Arndt hilft Bob-Weltmeister Friedrich. Bobpilot Francesco Friedrich wurde im März Zweierbob-Weltmeister.

Bobpilot Francesco Friedrich wurde im März Zweierbob-Weltmeister. Foto: Ina Fassbender. (Quelle: dpa)

Altenberg (dpa) - Die Schindereien im Sommer und die Bestwerte beim Anschubtest im September versprachen eine verheißungsvolle Wintersaison. Doch plötzlich steht Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich vor dem Weltcup-Auftakt am Wochenende in Altenberg ohne seine besten Anschieber da.

Das Ziel, endlich auch mit dem großen Schlitten Weltcupsiege einzufahren, ist ernsthaft gefährdet. "Francesco hat es mit seinem Team jetzt genauso erwischt wie in der vorigen Saison Maximilian Arndt", sagte Cheftrainer Christoph Langen und betonte: "Wir müssen jetzt Ruhe bewahren und uns gezielt auf die WM im Februar in Innsbruck/Igls vorbereiten."

Ausgerechnet Friedrichs Topanschieber Martin Grothkopp (Bänderriss) und Candy Bauer (Muskelfaserriss), die zusammen mit Thorsten Margis die Anschubtests dominierten, fallen verletzt aus. So wird der ehemalige Zehnkämpfer Margis im kleinen Schlitten an der Bremse sitzen. "Die Abläufe der beiden sind eingespielt, da mache ich mir keine Sorgen", sagte Heimtrainer Gerd Leopold hinsichtlich des Zweierbob-Wettbewerbs.

Doch im Viererbob muss improvisiert werden. "Wir hoffen auf den Einsatz von Jannis Bäcker", sagte Langen über Friedrichs Weltmeister-Anschieber von 2013, der die komplette vergangene Saison ausgefallen war. Hilfe bekommt der im Team nur "Franz" gerufene Friedrich zudem von Viererbob-Weltmeister Arndt.

Der Oberhofer gibt mit Martin Putze einen seiner erfahrensten Männer an die Friedrich-Crew ab. "So etwas war früher undenkbar. Das zeigt mir, dass wir mittlerweile zu einer richtigen Mannschaft zusammengewachsen sind, auch wenn es im Eiskanal gegeneinander um jede Hundertstel geht", meinte Langen.

Das Oberhofer Team um Pilot Arndt setzt in dieser Saison wieder voll auf die Dienste von Kevin Kuske. Der viermalige Olympiasieger mit Pilot André Lange hat seine Verletzungsrückschläge weggesteckt und will auch im Zweierbob mit seinen 116 Kilogramm wieder voll angreifen. In der Königsklasse wird die Crew neben Kuske mit Alexander Rödiger sowie Ben Heber und Kevin Korona starten.

Hinter den etablierten Weltmeistern brachte sich Nico Walther mit zwei Meisterschaftstiteln in Stellung. Der WM-Zweite im Viererbob will auf seiner Lieblingsbahn im Kohlgrund ("Hier kenne ich jeden Zentimeter") auch im Weltcup aufs Podest. Er weiß aber: "Da müssen wir am Wochenende noch zulegen, denn mit den 5,22 Sekunden am Start sind wir im Weltcup chancenlos." Der 25 Jahre alte Pilot hat mit Andreas Bredau ebenfalls einen Verletzten zu beklagen, doch mit Marko Hübenbecker wenigstens einen gleichwertigen Ersatz.

Bei den Frauen ruhen nach dem personellen Umbruch die Hoffnungen auf der WM-Zweiten Anja Schneiderheinze. Die Erfurterin hat in WM-Partnerin Annika Drazek sowie Franziska Bertels und Erline Nolte die derzeit stärksten Anschieberinnen in ihrem Team.

"Eigentlich gibt es nach Platz zwei bei der WM nur eine Steigerung", sagte die Olympiasiegerin von 2006 - damals noch als Anschieberin von Sandra Kiriasis - vielsagend. Cheftrainer Langen ist da schon deutlicher: "Die Bahn in Innsbruck liegt Anja ungemein. Da ist der WM-Titel auch ein realistisches Ziel, zumal sie am Start bei der Weltspitze mithält." Neben Schneiderheinze darf Sandra Kroll aus Königssee bis Weihnachten im Weltcup als Bob Deutschland II mitfahren.

Das deutsche Piloten-Aufgebot für den Bob- und Skeleton-Weltcup:

Zweier- und Viererbob, Männer:

Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg, Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg), Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof)

Zweierbob, Frauen:

Anja Schneiderheinze (ESC Erfurt), Sandra Kroll (WSV Königssee)

Skeleton, Männer:

Axel Jungk (BRC Sachsen Oberbärenburg), Christopher Grotheer (BSR Oberhof), Michael Zachrau (BSR Oberhof)

Skeleton, Frauen:

Tina Hermann (WSV Königssee), Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland), Sophia Griebel (RT Suhl)

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