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Die deutschen Bobfahrer halten ihre Erfolgsserie

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Erfolgsserie hält an  

Sechster Sieg in Folge für die deutschen Bobpiloten

13.12.2015, 16:44 Uhr | dpa

Die deutschen Bobfahrer halten ihre Erfolgsserie. Nico Walther raste raste trotz vorheriger Personalprobleme mit seinem Team auf das Siegerpodest. (Quelle: dpa)

Nico Walther raste raste trotz vorheriger Personalprobleme mit seinem Team auf das Siegerpodest. (Quelle: dpa)

Sechs deutsche Siege in sechs Weltcuprennen: Die deutschen Bobfahrer gehen ungeschlagen im Zweier und im Vierer in die Weihnachtspause. Nico Walther holte mit seinem Team den ersten Platz im Viererbob trotz einiger Personalprobleme im Vorfeld.

Die bayerischen Jubelschreie von Cheftrainer Christoph Langen waren womöglich noch über den Königssee bis zur Halbinsel St. Bartholomä zu hören. Im sechsten Weltcup-Rennen bejubelte der zweimalige Olympiasieger den sechsten deutschen Sieg. Da konnte er es auch verschmerzen, dass Dominator Francesco Friedrich mit seinem vierten Platz am Sonntag im Viererbob den historischen dritten deutschen Dreifacherfolg in Serie versemmelte.

"Wir sind als Team enorm zusammengewachsen"

"Wir sind als Team enorm zusammengewachsen. Da werden untereinander die Anschieber ausgetauscht und im Eiskanal bekriegen sie sich untereinander - so macht es Spaß", sagte Langen, der nach dem medaillenlosen Abschneiden bei Olympia 2014 in Sotschi enorm in der Kritik gestanden hatte.

Nach fünf Siegen hintereinander von Friedrich raste diesmal Vereinskollege Nico Walther ganz oben aufs Podest. Der 25-Jährige gewann mit Marko Hübenbecker, Gregor Bermbach und Eric Franke nach zwei Läufen in 1:37,57 Minuten mit 0,18 Sekunden Vorsprung vor Viererbob-Weltmeister Maximilian Arndt. Friedrich musste dem Schweizer Rico Peter um sechs Hundertstel den Vortritt lassen.

Nur eine kleine Pause über Weihnachten

"Nico ist super gefahren und hat verdient gewonnen", sagte Friedrich über seinen Trainingskollegen. Dieser jubelte im Zieleinlauf euphorisch. "Der zweite Sieg in der Königsklasse fühlt sich noch befreiender an, jetzt kann Weihnachten kommen", meinte der 25-Jährige und wurde nur Sekunden später selbstkritisch: "Fahrerisch ist alles in Ordnung, athletisch und am Start müssen wir noch zulegen. Da gibt es Weihnachten nur eine kleine Pause."

Im Vorfeld gab es Personalprobleme

Dabei hatte Walther kurzfristig mit Personalproblemen zu kämpfen: Andreas Bredau, der sich gerade wieder nach Verletzungen herangekämpft hatte, fiel mit Leistenbeschwerden aus, Christian Poser musste wegen einer Scharlach-Infektion absagen. Für die beiden rückten Gregor Bermbach und Eric Franke nach.

Auch Viererbob-Weltmeister Arndt sieht noch Reserven. "Ich hatte in den Fahrten einige kleine Fehler drin, das hat Nico einfach besser gemacht. Wir haben auch noch ein paar Kufen getestet, da war es ziemlich glatt unterwegs", sagte der Oberhofer, der gerade im Zweier noch Nachholbedarf sieht.

Podiumsplatz im Zweierbob für Walther und Hübenecker 

Im kleinen Schlitten bleibt Friedrich der Seriensieger - Er ist seit dem 31. Januar in La Plagne ungeschlagen. Mit Thorsten Margis schraubte er den fast fünf Jahre alten Bahnrekord vom Schweizer Beat Hefti (49,79) auf 49,29 Sekunden. Nur den Startrekord von Oskars Melbardis von 4,77 Sekunden verfehlten sie um drei Hundertstel. Der Lette wurde Zweiter vor Walther. Der fuhr erstmals in diesem Winter mit Marko Hübenbecker und schaffte seinen ersten Podiumsplatz im Zweierbob. Arndt und Kevin Kuske wurden nur Neunte.

"Es passt derzeit einfach alles"

"Das Material stimmt, die Fahrten stimmen, der Start stimmt - es passt derzeit einfach alles. Wir bestimmen zur Zeit das Startniveau, darum sind wir so stark. Das Ding geht oben so weg, da sind wir bei der zweiten Zwischenzeit mit unserem guten Abgangsspeed so weit weg", meinte Friedrich.

Angesprochen auf die Erfolgsserie seiner Jungs sagte Langen: "Ich hatte in der Saison 1996 14 von 16 Rennen gewonnen. Klar, jetzt werden die Männer wettern und sagen: Es war Rückenwind und der Berg steiler."

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