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Ski nordisch: Langläuferinnen Kolb und Herrmann überzeugen in Toblach

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Ski nordisch  

Langläuferinnen Kolb und Herrmann überzeugen in Toblach

19.12.2015, 16:31 Uhr | dpa

Ski nordisch: Langläuferinnen Kolb und Herrmann überzeugen in Toblach. Hanna Kolb landete im Sprint von Toblach auf Platz fünf.

Hanna Kolb landete im Sprint von Toblach auf Platz fünf. Foto: Kimmo Brandt. (Quelle: dpa)

Toblach (dpa) - Hanna Kolb und Denise Herrmann haben beim Langlauf-Weltcup in Toblach für das bisher beste deutsche Saisonergebnis gesorgt.

Im Freistil-Sprint über 1,3 Kilometer zogen am Samstag beide ins Finale ein und schafften damit etwas, was in diesem Winter noch keinem DSV-Athleten gelungen war. Beim Sieg der Norwegerin Maiken Caspersen Falla verpasste Kolb als Fünfte allerdings ebenso einen Podestplatz wie Herrmann als Sechste. Kolb hatte am Ende 1,59 Sekunden Rückstand auf die Spitze, Herrmann lag 2,31 Sekunden dahinter.

"Das ist ein Erfolg, wenngleich wir uns noch mehr erwartet hatten. Unser Anspruch ist bei zwei Leuten im Finale ein Podestplatz", sagte Andreas Schlütter, Sportlicher Leiter des Langlauf-Teams, und ergänzte: "Allerdings haben sie sich richtig gut verkauft. Die Formkurve bei Denise in Richtung Tour de Ski zeigt nach oben."

Kolb (Buchenberg) hatte ihr Viertelfinale gewonnen, Herrmann (Oberwiesenthal) wurde Zweite. In ihren jeweiligen Halbfinals landeten sie auf Rang drei, schafften aber über die Zeitregelung als die beiden schnellsten Drittplatzierten den Sprung in den Endlauf.

Sandra Ringwald (Schonach) und Lucia Anger (Oberstdorf) waren hingegen im Viertelfinale ausgeschieden. Nicole Fessel (Oberstdorf) hatte es nicht durch die Qualifikation geschafft.

Die Männer mussten unterdessen einen Rückschlag hinnehmen. Nachdem Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) bisher immer mindestens das Viertelfinale erreicht hatte, schied er diesmal wie auch seine Teamkollegen Josef Wenzl (Zwiesel), Thomas Bing (Dermbach) und Andreas Katz (Baiersbronn) bereits in der Qualifikation aus. Den Sieg sicherte sich der Italiener Federico Pellegrino.

"Schade, dass Sebastian den Trend der vergangenen Wochen nicht fortsetzen konnte. Heute war er in einem sehr engen Prologfeld einfach zu langsam", meinte Schlütter.

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