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Eisschnelllauf: EM-Debakel deutscher Eisschnellläufer

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Ohne Pechstein  

Deutsche Eisschnellläufer erleben EM-Debakel

10.01.2016, 15:03 Uhr | dpa

Eisschnelllauf: EM-Debakel deutscher Eisschnellläufer. Leia Behlau lief in Minsk nur auf den 16.

Leia Behlau lief in Minsk nur auf den 16. Platz. Foto: Tatyana Zenkovich. (Quelle: dpa)

Ohne Claudia Pechstein und Patrick Beckert haben die deutschen Eisschnellläufer bei der Mehrkampf-EM in Minsk ein historisches Debakel erlebt.

Die 19-jährige Leia Behlau kam nicht über den 16. und somit vorletzten Platz hinaus und konnte damit das schlechteste EM-Abschneiden deutscher Damen seit 46 Jahren nicht verhindern.

Bei der EM-Premiere 1970 in Heerenveen war die Berlinerin Margret Tanz auf Platz 23 gelandet, von da an erkämpften die deutschen Damen immer Top-10-Platzierungen. Behlaus Vereinsgefährte Felix Maly landete auf Rang 18, seit 61 Jahren waren die deutschen Männer im EM-Klassement nicht mehr so weit hinten zu finden.

Finale über 5000 Meter ebenfalls verpasst

Auch über die abschließenden 1500 Meter belegte Behlau in mäßigen 2:06,46 Minuten nur den 16. Platz und verpasste damit deutlich das Finale über 5000 Meter.

"Diese Ergebnisse sind nicht mein Anspruch. Ich brauche noch etwas Zeit, will aber irgendwann zu den Besten gehören", sagte die gebürtige Siegerländerin. "Sie hat bitteres Lehrgeld gezahlt", urteilte der verantwortliche Trainer Uwe Hüttenrauch.

Olympiasiegerin Pechstein hatte ihren EM-Start ebenso wie Patrick Beckert wegen der Vorbereitungen auf die Einzelstrecken-WM im russischen Kolomna im Februar abgesagt.

Herren: Protagonist Pflug muss passen

Ganz bitter endete die EM auch für die deutschen Herren: Jonas Pflug klagte nach den 500 Metern über Leistenschmerzen und konnte den Titelkampf nicht fortsetzen. "Das ist bitter, wenn der Protagonist ausfällt. Ich hätte ihm die Top Sechs über 5000 Meter zugetraut", sagte sein Trainer Hüttenrauch.

Der einzig verbliebene Deutsche Maly verabschiedete sich nach den 1500 Metern aus dem Wettkampf. In 1:55,24 Minuten lief der Erfurter sieben Sekunden an seiner Bestzeit vorbei und musste selbst dem Spanier Iñigo Vidondo den Vortritt lassen.

Im Klassement reichte es nur zu Rang 18. Seit dem 33. Platz des Münchners Hans Keller 1955 hatte es solch ein deprimierendes EM-Ergebnis für deutsche Herren nicht mehr gegeben. "Unsere jungen Läufer wissen jetzt, was sie zu tun haben. Und wir Trainer werden uns stark machen, dass es künftig wieder ein Höhentraining gibt", sagte Hüttenrauch zu den Konsequenzen.

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