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Eisschnelllaufen: Claudia Pechstein gewinnt DM-Titel Nummer 29 und 30

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Wirbel um Siegerehrung am Vortag  

DM: Pechstein gewinnt Titel Nummer 29 und 30

30.10.2016, 18:39 Uhr | dpa

Eisschnelllaufen: Claudia Pechstein gewinnt DM-Titel Nummer 29 und 30. Claudia Pechstein ist deutsche Meisterin über 5000 Meter. (Quelle: imago/Ernst Wukits)

Claudia Pechstein ist deutsche Meisterin über 5000 Meter. (Quelle: Ernst Wukits/imago)

Mit Wut im Bauch ist Claudia Pechstein zu ihren nationalen Eisschnelllauf-Titeln Nummer 29 und 30 gerauscht. Bei den deutschen Meisterschaften in Inzell revanchierte sich die 44 Jahre alte Berlinerin über 5000 Meter in der starken Zeit von 7:03,53 Minuten für die Vortags-Niederlage gegen Bente Kraus über 3000 Meter.

Durch ihren Doppelerfolg rückte Pechstein weiter an Rekordmeisterin Gunda Niemann-Stirnemann heran, die es in ihrer Erfolgskarriere auf 34 nationale Titel - neun davon in der DDR - gebracht hatte.

"Natürlich war die Niederlage eine Extra-Motivation. Ich habe doch gesagt: Ich gebe niemals auf", kommentierte Pechstein ihren fünften Sieg in Serie über 5000 Meter, um knapp zwei Stunden später auch den Massenstart für sich zu entscheiden. Zuvor hatte der Verband sie gestärkt, nachdem in Medienberichten davon die Rede war, sie hätte nach ihrer Niederlage nicht zum Sieger-Zeremoniell gewollt. "Sie kam etwas zu spät zur Siegerehrung über 3000 Meter, aber ein Vorsatz ist ihr nicht vorzuwerfen", erklärte Stefanie Teeuwen, die Präsidentin der Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft.

Pechstein verschafft ihrem Unmut Luft

"Pechstein hat sich professionell verhalten. Daher sind wir nicht erfreut über die Missstimmung, die durch den Vorfall ausgelöst wurde", fügte sie hinzu. Spekulationen über das verspätete Erscheinen hatten für Verstimmung gesorgt. Auf ihrer Facebook-Seite hatte Pechstein erklärt, sie lasse sich nicht als unsportlich darstellen.

Bente Kraus indes feierte strahlend ihren ersten Sieg über Pechstein. "Sie ist mein großes Vorbild. Es war immer mein Traum, sie mal zu besiegen", sagte die 27-Jährige, die als Zweite über 5000 Meter in 7:04,98 Minuten ihre persönliche Bestleistung gleich um fünf Sekunden drückte. "Ein perfektes Wochenende", zog sie ein positives Fazit.

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