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Nordische Kombination: Rydzek und Frenzel sorgen für deutschen Doppelsieg

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Kombinierer bereits in Top-Form  

Rydzek und Frenzel sorgen für deutschen Doppelsieg

26.11.2016, 15:52 Uhr | sid

Nordische Kombination: Rydzek und Frenzel sorgen für deutschen Doppelsieg . Johannes Rydzek zeigt sich im finnischen Kuusamo bereits in Top-Form.  (Quelle: dpa)

Johannes Rydzek zeigt sich im finnischen Kuusamo bereits in Top-Form. (Quelle: dpa)

Weltmeister Johannes Rydzek ist ein Traumstart in den WM-Winter der nordischen Kombinierer gelungen. Der 24-Jährige feierte im finnischen Kuusamo gemeinsam mit Olympiasieger Eric Frenzel einen deutschen Doppelsieg. Dritter wurde der Norweger Jörgen Graabak.

"Dass es so perfekt läuft, damit habe ich nicht gerechnet. Ich habe einfach meinen Stärken vertraut und das umgesetzt, was ich mir im Training erarbeitet habe", sagte Rydzek, der zu Wochenbeginn noch von einem Magen-Darm-Infekt geplagt worden war.

Letztmals gewonnen hatte der Allgäuer am 23. Februar in Kuopio, fünf seiner nunmehr sieben Siege hat er somit in Finnland gefeiert.

Kircheisen wird Sechster

Rydzek hatte im Ziel deutliche 34,1 Sekunden Vorsprung auf den viermaligen Gesamtweltcup-Gewinner Frenzel. "Es war wegen der Magen-Darm-Sache ein wenig knifflig, aber das hat er gut weggesteckt. Wir hatten heute einfach schnelle Bretter", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch im ZDF.

Der erstarkte Routinier Björn Kircheisen, Fabian Rießle und Vinzenz Geiger komplettierten auf den Rängen sechs, acht und elf das glänzende deutsche Ergebnis.

Rydzek war nur eine Sekunde hinter dem Sprungsieger Akito Watabe in die Loipe gegangen, nach vier Kilometern nahm der Deutsche das Heft in die Hand und zog dem Japaner eindrucksvoll davon.

Hinter ihm holte der von Position acht gestartete Frenzel Meter um Meter auf und wurde kurz vor Schluss mit Rang zwei belohnt. "Es ist immer wieder bewundernswert, was der kleine Bursche für eine Energie hat", sagte Weinbuch über Frenzel.

Riiber muss krankheitsbedingt passen

Nicht am Start war überraschend Jarl Magnus Riiber. Der 19 Jahre alte Norweger, der als kommender Star der Szene gilt, hat sich nach FIS-Angaben noch nicht von einer Erkrankung erholt und fühlt sich noch nicht fit für zwei Wettbewerbe.

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