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Ski nordisch: Deutsche Kombinierer gewinnen Teamwettbewerb

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Ski nordisch  

Deutsche Kombinierer gewinnen Teamwettbewerb

02.12.2016, 15:58 Uhr | dpa

Ski nordisch: Deutsche Kombinierer gewinnen Teamwettbewerb. Johannes Rydzek (l-r), Björn Kircheisen, Fabian Riessle und Eric Frenzel posieren als Sieger des Teamwettbewerbs in Lillehammer.

Johannes Rydzek (l-r), Björn Kircheisen, Fabian Riessle und Eric Frenzel posieren als Sieger des Teamwettbewerbs in Lillehammer. Foto: Terje Pedersen. (Quelle: dpa)

Lillehammer (dpa) - Die deutschen Kombinierer sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben den ersten Team-Weltcup im WM-Winter gewonnen.

Björn Kircheisen, Eric Frenzel, Fabian Rießle und Johannes Rydzek siegten in Lillehammer nach dem Springen und dem 4 x 5 Kilometer Langlauf in 49:34,9 Minuten. Im Ziel hatte der Weltmeister 31,5 Sekunden Vorsprung vor Vize-Weltmeister Norwegen und 1:23,7 Minuten auf Österreich.

Kircheisen war als erster auf den Rundkurs im Olympiapark gegangen. Der Sachse baute den Vorsprung von 13 Sekunden nach dem Springen auf mehr als eine halbe Minute auf Österreich aus. Frenzel schlug ebenfalls ein hohes Tempo an und gab Rießle mehr als eine Minute Puffer mit auf die Strecke. "Der Vorsprung kommt nicht von ungefähr. Aber natürlich war da die Spannung raus. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung", sagte Frenzel.

Schlussläufer Rydzek brachte den letztlich überlegenen Sieg sicher ins Ziel. "Ich habe es genossen", sagte der Weltcup-Spitzenreiter, der auf dem Schlussabschnitt einen Gang zurückschalten konnte. Das gefiel vor allem Bundestrainer Hermann Weinbuch, dessen Rennplan perfekt aufging. "Die Jungs konnten sich bis auf Björn alle für die nächsten Aufgaben schonen. Wir sind hervorragend gesprungen, daher hatten wir diesen Luxus. Das wollten wir ausnutzen und das Rennen mit einer Minute Vorsprung kontrollieren", sagte Weinbuch.

Mitfavorit Norwegen hatte bereits alle Chancen im Springen vergeben. Mit über einer Minute Rückstand auf die Deutschen war der ewige Rivale ins Rennen gegangen. Ausschlaggebend für die komfortable Ausgangsposition der Deutschen war der Satz von Frenzel, den Co-Trainer Ronny Ackermann aus zwei Luken tiefer springen ließ. Für die 98 Meter gab es dadurch viele Bonuspunkte. "Ich denke, die Trainer haben alles richtig gemacht", sagte der vierfache Weltcup-Gesamtsieger Frenzel.

In der Olympiastadt von 1994 stehen noch zwei Einzelwettbewerbe auf dem Programm. Auch da gehen die deutschen Kombinierer als Mitfavoriten an den Start. Allen voran Rydzek, der zum Auftakt eine Woche zuvor in Kuusamo beide Rennen gewinnen konnte. Doch auch Frenzel zeigte sich nach einer kleinen Schwäche zum Auftakt in Lillehammer deutlich formverbessert und war im provisorischen Wettkampfsprung Bester.

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