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Lochner mit Premierensieg im Viererbob

08.01.2017, 13:01 Uhr | dpa

Bob: Lochner mit Premierensieg im Viererbob. Johannes Lochner feierte den ersten Weltcup-Erfolg seiner Karriere.

Johannes Lochner feierte den ersten Weltcup-Erfolg seiner Karriere. Foto: Arno Burgi. (Quelle: dpa)

Altenberg (dpa) - Die deutschen Bobpiloten sind mit souveränen Siegen ins neue Jahr gestartet. Johannes Lochner verbuchte in der Königsdisziplin Viererbob den ersten Weltcupsieg seiner noch jungen Karriere.

Der für den BC Stuttgart startende Berchtesgadener siegte am Sonntag mit seiner Startbestzeit laufenden Crew Sebastian Mrowka, Joshua Bluhm und Christian Rasp auf der anspruchsvollen Bahn in Altenberg mit 0,41 Sekunden Vorsprung vor dem Russen Alexander Kasjanow. Der zuvor im Zweierbob siegreiche Francesco Friedrich aus Oberbärenburg wurde im großen Gefährt Dritter. Vereinskollege Nico Walther landete auf Rang sechs.

"Sensationell, es war mein erster Sieg im Vierer. Ich komme mit meinem neuen Wallner-Schlitten echt super zurecht, er ließ sich hier einfach super fahren", meinte der 26-jährige Lochner, der mit Rang elf als WM-Zweiter im kleinen Schlitten am Vortag noch enttäuschte. Seine Crew erzielte mit 5,09 Sekunden im ersten Lauf Startbestzeit. Auf diesen Wert kam im zweiten Durchgang auch die Friedrich-Crew Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis. "Ich bin trotzdem zufrieden, es waren am Ende nur Kleinigkeiten, die genaue Analyse muss ich mit den Trainern machen", sagte Friedrich.

Zuvor hatte der dreimalige Zweierbob-Weltmeister Friedrich den Weltcup mit dem kleinen Schlitten gewonnen. Der Oberbärenburger setzte sich am Samstag mit Anschieber Martin Grothkopp nach zwei Läufen mit Bahnrekord in 54,48 Sekunden und 0,64 Sekunden Vorsprung vor dem Russen Alexander Kasjanow durch. Dritter wurde der Lette Oskars Kibermanis.

Friedrich knackte im ersten Durchgang mit 54,48 Sekunden den elf Jahre alten Bahnrekord (54,64) des 2014 zurückgetretenen Russen Alexander Subkow. Den von Andre Lange/Kevin Kuske gehaltenen Startrekord von 5,12 Sekunden aus dem Jahr 2003 verpasste Friedrich nur knapp um drei Hundertstel. "Mir sind wirklich zwei starke Läufe gelungen und auch am Start waren wir einfach klasse", meinte Friedrich.

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