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Tour de Ski 2017: Ustjugow und Weng sichern sich Siege

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Ski nordisch  

Ustjugow und Weng sichern sich Tour-de-Ski-Sieg

09.01.2017, 09:41 Uhr | dpa

Tour de Ski 2017: Ustjugow und Weng sichern sich Siege. Der russische Langläufer Sergej Ustjugow hat die Tour de Ski gewonnen.

Der russische Langläufer Sergej Ustjugow hat die Tour de Ski gewonnen. Foto: Peter Schneider. (Quelle: dpa)

Val di Fiemme (dpa) - Der Russe Sergej Ustjugow hat sich zum besten Langläufer bei der Tour de Ski gekrönt. Der 24-Jährige kam als Erster auf der Alpe Cermis an und sicherte sich damit als zweiter Russe nach Alexander Legkow den Gesamtsieg.

Ustjugow benötigte für die siebte Etappe 30:27,7 Minuten und verwies damit Vorjahresgewinner Martin Johnsrud Sundby mit 1:02,9 Minuten Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurde der dreimalige Tour-Sieger Dario Cologna aus der Schweiz mit 1:19,1 Minuten Rückstand.

Heidi Weng machte mit ihrem Tour-Sieg, dem ersten großen Einzelerfolg ihrer Karriere, einen großen Schritt Richtung Gesamtweltcup-Erfolg. Die bereits Führende erhielt noch einmal zusätzlich 400 Punkte und durfte zudem ein Preisgeld von rund 95 000 Euro mit nach Hause nehmen.

Das allerdings war vergleichsweise wenig, wenn man Ustjugow als Maßstab nimmt. Der kassierte auch wegen seiner fünf Etappensiege und des Gewinns der Sprintwertung knapp 120 000 Euro, womit er in dieser Beziehung einen Tour-Rekord aufstellte.

Die deutschen Langläufer verfehlten die selbstgesteckten Ziele und waren dennoch nicht ganz unzufrieden: Die Tour de Ski ihnen wichtige Hinweise für die WM ab 22. Februar im finnischen Lahti gebracht. Steffi Böhler Gesamt-13., Nicole Fessel beendete die elfte Auflage des Etappen-Rennes auf Platz 15. Der angestrebte Top-10-Rang war nicht mehr zu holen, ebenso Rang 15 bei den Herren. Florian Notz war mit Rang 17 bester Deutscher.

Steffi Böhler war glücklich, endlich das Ziel erreicht zu haben. "Das ist der schönste Moment der ganzen Tour, wenn du dich nach der Ziellinie einfach fallen lassen kannst und weißt, morgen ist kein Wettkampf", meinte die routinierte Schwarzwälderin. Bei ihrem elften Tour-Start - als einzige Läuferin im Feld war sie bei allen Auflagen dabei - schaffte sie ihr zweitbestes Endergebnis. Vor zwei Jahren hatte sie als Elfte die Top-10 knapp verfehlt. "Ich habe einen guten Rhythmus am Berg gefunden und mit Laura Monnonen gut harmoniert. Aber mir war schon klar, dass sie sich auf den letzten Metern noch absetzen wird", sagte Böhler.

Ihre Teamkollegin Nicole Fessel hatte sich völlig verausgabt, musste von Team-Arzt Tom Kastner ins Zelt zum Umziehen getragen werden. "Ich laufe den Berg gern, aber heute war am Ende jeder Schritt nur noch eine Qual", berichtete sie. Auf den letzten drei Etappen hatte sie nach ihrem furiosen Tour-Start immer weiter an Boden eingebüßt.

"Ich habe noch mal an Zeit verloren, aber die Tour hat Spaß gemacht. Sie ist eine Herausforderung und ich glaube, dass ich sie dieses Mal ganz gut gelöst habe", sagte Florian Notz.

"Wir haben noch sehr viel Luft nach oben", resümierte der Sportliche Leiter der deutschen Langläufer, Andreas Schlütter. Das Ziel, punktuell vordere Platzierungen zu erreichen, habe man geschafft. "Nicole hat gezeigt, dass sie beständig in der Lage ist, unter die besten Sechs zu laufen. Ihr Anspruch, auch auf das Podest zu kommen, ist jedoch noch einiges entfernt", sagte Schlütter.

Dennoch habe man im Damen-Bereich eine gute Grundlage, auch wenn man an den eigenen Zielen vorbeigeschrammt sei. "Steffi Böhler hat die erwartete Steigerung bei der Tour hinbekommen, Sandra Ringwald hat gezeigt, dass sie gute Platzierungen schaffen kann. Die Nachwuchsläuferinnen Sofie Krehl, Katherina Hennig und Victoria Carl sind auf einem guten Weg", lobte Schlütter. Lediglich im Sprintbereich sei man nicht im Fahrplan. "Da steht die erste Finalteilnahme noch aus."

Der Thüringer sieht die Entwicklung bei den Herren kritisch. "Wenn drei Leistungsträger ausfallen, wird die Luft dünn. Notz und Thomas Bing haben die WM-Quali geschafft, alle anderen noch nicht. Wir wollen aber mit fünf Athleten nach Lahti, um die Staffel abzusichern", berichtete der ehemalige Spitzen-Läufer.

Man werde jetzt vor allem Ausdauer-Trainingsblöcke einschieben. "Da gibt es speziell bei den Herren noch Defizite", sagte Schlütter. Bei den Weltcup-Wettbewerben in Falun sollen die nötigen Plätze für die interne Norm geholt, später in Otepää die WM-Wettkampf-Vorbereitung gestartet werden.

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