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Ski nordisch: Deutsche Kombinierer im Team-Sprint auf Platz fünf

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Ski nordisch  

Deutsche Kombinierer im Team-Sprint auf Platz fünf

14.01.2017, 14:54 Uhr | dpa

Ski nordisch: Deutsche Kombinierer im Team-Sprint auf Platz fünf. Als Team Deutschland II war für Fabian Rießle zusammen mit Terence Weber beim Teamsprint nur Rang fünf drin.

Als Team Deutschland II war für Fabian Rießle zusammen mit Terence Weber beim Teamsprint nur Rang fünf drin. Foto: Christian Bruna. (Quelle: dpa)

Predazzo (dpa) - Nach zehn Siegen in Serie war Schluss: Ohne ihre stärksten Athleten sind die deutschen Nordischen Kombinierer in Val di Fiemme erstmals in dieser Saison ohne Sieg geblieben.

Im Teamsprint war das allerdings verkraftbar, zumal sich die Schützlinge von Bundestrainer Hermann Weinbuch in der Weltcup-Nationenwertung schon weit von der Konkurrenz abgesetzt haben. Die beiden deutschen Duos Terence Weber/Fabian Rießle und Manuel Faißt/Jakob Lange schafften mit den Plätzen fünf und sechs dennoch ein gutes Ergebnis. Die Norweger Espen Andersen und Olympiasieger Jörgen Graabak gewannen in Val di Fiemme.

"Wir sind überhaupt nicht traurig, dass die Serie gerissen ist. Das hatten wir eingeplant. Angesichts der vielen Wettbewerbe in den kommenden Wochen mussten wir unsere Top-Leute schonen und mit den Kräften haushalten", sagte Weinbuch. Olympiasieger Eric Frenzel, Weltmeister Johannes Rydzek und Björn Kircheisen nahmen vor dem nächsten Einzel an gleicher Stelle eine Auszeit.

Fast hätten die Deutschen trotzdem um den Sieg mitgekämpft. Die nach dem Springen knapp führenden Weber/Rießle liefen in der Spitzengruppe mit. "Es lief nach Plan, wir konnten uns schön verstecken", berichtete Rießle. Doch am letzten Anstieg konnte Weber das plötzlich anziehende Tempo nicht mehr mitgehen. "Das war dann doch recht zügig", sagte der Sachse entschuldigend. Die acht Sekunden Rückstand waren für Rießle eine zu große Hypothek. "Ich bin zwar noch mal rangekommen, aber es hat halt nicht ganz gereicht", sagte er.

Rießle war von Weinbuch als einziger der vier stärksten deutschen Athleten in den Wettbewerb beordert worden, um zusätzliche Sprünge zu bekommen. "Es ist etwas voran gegangen. Aber noch sind Leistungen auf der Schanze zu schwankend. Irgendwie ist mir die Lockerheit etwas abhanden gekommen", sagte der Schwarzwälder.

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