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Skeletonpilot Grotheer verpasst EM-Medaille

14.01.2017, 20:27 Uhr | dpa

Skeleton: Skeletonpilot Grotheer verpasst EM-Medaille. Christopher Grotheer: "Mit meinen beiden Läufen war ich zufrieden, am Start fehlten jeweils ein halbes Zehntel, dann hätte es zu Bronze gereicht.

Christopher Grotheer: "Mit meinen beiden Läufen war ich zufrieden, am Start fehlten jeweils ein halbes Zehntel, dann hätte es zu Bronze gereicht." Foto: Caroline Seidel. (Quelle: dpa)

Winterberg (dpa) - Nur eine Woche nach dem ersten Weltcupsieg seiner Karriere hat Christopher Grotheer beim Rennen in Winterberg das Podium verpasst. Im Weltcup landete der 25-jährige Oberhofer auf Platz vier.

Im parallel ausgetragen EM-Rennen landete er ebenfalls auf Rang vier und verpasste die Medaille um sieben Hundertstelsekunden. "Mit meinen beiden Läufen war ich zufrieden, am Start fehlten jeweils ein halbes Zehntel, dann hätte es zu Bronze gereicht", sagte Grotheer.

Den EM-Titel verteidigte der Lette Martins Dukurs, der zugleich den ersten Weltcupsieg in diesem Winter feierte. Nach zwei Läufen verwies er seinen Bruder Tomass mit 0,62 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Weltcup- und EM-Dritter wurde der russische Olympiasieger Alexander Tretjakow.

Axel Jungk aus Oberbärenburg kam im Weltcup zeitgleich mit Nikita Tregimow aus Russland auf Platz sechs und in der EM-Wertung auf Rang fünf. Lokalmatador Alexander Gassner wurde als Gesamt-Achter EM-Siebter.

Unterdessen gab es an der Bahn im Hochsauerland Proteste nach der Aufhebung der Suspendierung für die Russen um Olympiasieger Tretjakow. "Wo ist unser Gold", hielten lettische Fans im Ziel ein Transparent hoch. Der viermalige Weltmeister Martins Dukurs war bei den Olympischen Winterspielen 2014 hinter dem des Dopings verdächtigten Tretjakow nur Zweiter geworden.

Neben Tretjakow waren die Olympia-Dritte Jelena Nikitina sowie Olga Potylizina und Maria Orlowa im Zuge der Nachermittlungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom Weltverband IBSF suspendiert worden. Nach einer IBSF-Anhörung zuletzt in Altenberg wurde die Suspendierung mangels Beweisen wieder aufgehoben. Dadurch durften die Russen in Winterberg wieder an den Start gehen.

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