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Deutsche Ski-Freestyler in Mönchengladbach ohne Podestplatz

01.12.2017, 20:25 Uhr | dpa

Ski: Deutsche Ski-Freestyler in Mönchengladbach ohne Podestplatz. Die Fünftplatzierte Kea Kühnel springt vom Kicker.

Die Fünftplatzierte Kea Kühnel springt vom Kicker. Foto: Marius Becker. (Quelle: dpa)

Mönchengladbach (dpa) - Mönchengladbach (dpa) - Ohne Weltklasse-Athletin Lisa Zimmermann haben die deutschen Ski-Freestyler beim Big-Air-Event in Mönchengladbach einen Podestplatz verpasst.

Kea Kühnel kam bei der 2. Auflage des Heim-Weltcups als beste Deutsche auf den fünften und damit vorletzten Rang. Die erst 16-jährige Aliah Delia Eichinger schloss ihre Weltcup-Premiere in der nicht-olympischen Disziplin weit abgeschlagen als Letzte ab.

Der Sieg ging auf der Stahlrampe im umgebauten Gladbacher Hockeystadion an die Schweizerin Giulia Tanno. "Ich bin trotzdem zufrieden mit meiner Leistung", sagte Kühnel.

Bei den Männern hatte kein deutscher Starter den Sprung aus der Qualifikation ins Finale der besten Zehn geschafft. Als bester Deutscher schnitt Florian Preuss als Zwölfter ab. Den ersten Platz sicherte sich der Norweger Christian Nummedal vor dem Schweden Oscar Wester und seinem norwegischen Landsmann Oystein Braaten.

Zimmermann, Slopestyle-Weltmeisterin von 2015, war im vergangenen Jahr in Mönchengladbach Dritte geworden und arbeitet derzeit nach einem Kreuzbandriss an ihrer Rückkehr. Sie hat sich viel früher als geplant wieder auf Skier gestellt und kann sich dadurch wieder größere Chancen auf eine Olympia-Teilnahme ausrechnen.

"Ich bin um einiges voraus", sagte die 21-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Freitag am Rande des Heim-Weltcups in Mönchengladbach. "Es ging viel besser, als ich gedacht habe. Jetzt bin ich wieder motivierter."

Wann sie wieder für Sprünge bereit sein werde, wisse sie nicht. "Es passiert so viel innerhalb von zwei Wochen", sagte die Slopestyle-Weltmeisterin von 2015. Es könne sein, dass sie in drei Wochen schon wieder springen könne. Es sei aber auch möglich, dass sie in drei Wochen in den Urlaub fahre. Kürzlich war Zimmermann noch davon ausgegangen, erst Mitte Dezember oder erst im Januar erstmals wieder Ski zu fahren. Die Knie-Verletzung hatte sie sich im vergangenen Februar zugezogen.

Kann sie in Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar starten, dürfte die Nürnbergerin als eine der Favoritinnen im Slopestyle gelten. Bis zum 21. Januar muss sie sich allerdings auch noch qualifizieren. Gelegenheit dazu wird sie wohl nur im Januar bei den beiden Weltcups in Snowmass und Mammoth Mountain haben.

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