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Auftakt nach Maß für die Gastgeber

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Ski alpin - Slalom  

Auftakt nach Maß für die Gastgeber

14.11.2007, 15:19 Uhr | sid, t-online.de

Maria Riesch (Foto: imago)Maria Riesch (Foto: imago) Der erste Slalom der neuen Weltcup-Saison im österreichischen Pichl endete mit einem rot-weiß-roten Doppelsieg für das Gastgeberland. In 1:55,53 Minuten verwies Gesamtweltcupsiegerin Marlies Schild ihre große interne Konkurrentin Nicole Hosp nach zwei Läufen in dichtem Schneetreiben um sechs Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Für Schild bedeutete der Auftakterfolg bereits den 16. Sieg im Weltcup. Die überraschend nach dem ersten Durchgang führende Italienerin Chiara Costazza verließ im Finale sichtlich der Mut. Mit genau drei Zehntelsekunden Rückstand aber rettete sich die 23-Jährige noch auf einen beachtlichen dritten Platz, das erste Podium ihrer Karriere. Maria Riesch landete in 1:56,80 auf Position elf, Kathrin Hölzl fuhr mit der siebtbesten Laufzeit des zweiten Durchgangs noch auf Platz 16 vor. Auch Nina Perner (20.), Monika Bergmann (22.) und Fanny Chmelar (24.) fuhren in die Weltcup-Punkteränge und durften eigentlich zufrieden sein.



Nicht das Maximum abgerufen


Eigentlich. Denn Cheftrainer Mathias Berthold stand im dichten Schneetreiben auf der Reiteralm und schüttelte den Kopf. Zwar hatten seine Rennläuferinnen mit einem guten Mannschaftsergebnis überrascht, doch der Österreicher war alles andere als zufrieden. "Unter dem Strich haben sie nicht die Leistung gebracht, die in ihnen steckt", sagte Berthold über die sieben Athletinnen, von denen es immerhin fünf in die Punkteränge schafften.

Zwei DSV-Athletinnen scheitern schon im ersten Lauf


"Man hat gesehen, dass die vielen Ausfälle der Vergangenheit bei einigen noch nachwirken. Ihnen fehlt die Selbstsicherheit und der Angriffswille", sagte Berthold. Immerhin musste aber auch der kritische Coach anerkennen, "dass wir uns nach vorne arbeiten. Es ist schön, dass Fünf gepunktet haben." Lediglich Susanne Riesch (33.) und die ausgeschiedene Carolin Fernsebner verpassten das Finale, das die Favoritin und Lokalmatadorin Schild vor ihrer Teamkollegin Hosp und Costazza für sich entschied.


Selbstvertrauen gesammelt


Während sich Schild freute, die Siegesserie der Alpenrepublik auf sechs Torläufe ausgebaut zu haben, waren auch die deutschen Mädels zufrieden. "Ich fahre mit einem positiven Gefühl von hier weg", meinte Maria Riesch, "weil ich nach meinem Ausscheiden zum Weltcup-Auftakt in Sölden gepunktet habe". Hölzl merkte an, das Ergebnis mache "Mut für die Zukunft". Das Rennen hatte - wie auch der Slalom der Männer - ursprünglich in Levi ausgetragen werden sollen, wurde aber wegen Schneemangels in Finnland in die Steiermark verlegt.

Um ein Haar zuviel Schnee


Dort gefährdeten 50 Zentimeter Neuschnee die Austragung der Konkurrenz. 80 Pistenarbeiter waren noch während des Rennens damit beschäftigt, die weißen Massen von der Gasselhöhe zu schaufeln - und die Strecke war überraschend gut in Schuss. Doch schlechte Sicht und böiger Wind erschwerten die Fahrt. "Wir wollen uns nicht beschweren, im Gegenteil: Endlich tiefer Winter", sagte Hölzl, den verschneiten Sturzhelm noch auf dem Kopf.

Jetzt geht es über den Großen Teich


Die nächsten Rennen stehen in Nordamerika an. Zum Auftakt der sieben dort auszutragenden Konkurrenzen werden am 24. und 25. November ein Riesenslalom und ein Slalom im kanadischen Panorama ausgetragen.

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