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Wintersport - Ski alpin: Aksel Lund Svindal nach Sturz mit Knochenbrüchen

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Ski alpin  

Svindal zieht sich Brüche und Fleischwunde zu

28.11.2007, 12:43 Uhr | dpa

Aksel Lund Svindal (Foto: imago)Aksel Lund Svindal (Foto: imago) Ein schwerer Sturz von Gesamtweltcup-Sieger Aksel Lund Svindal hat das Abfahrts-Auftakttraining für die Weltcup-Skirennen am Wochenende in Beaver Creek überschattet. Der Norweger stürzte nach einem Sprung aus großer Höhe mit Kopf und Nacken auf die eisige Piste und musste mit Knochenbrüchen im Gesicht und einer tiefen Fleischwunde am Gesäß ins Krankenhaus gebracht werden. Aus der Steadman-Hawkins-Klinik in Vail im US-Bundesstaat Colorado hieß es, der 24 Jahre alte Doppel-Weltmeister könne in diesem Jahr möglicherweise keine Rennen mehr bestreiten. Damit könnten Svindals Hoffnungen auf einen erneuten Gewinn der Großen Kristallkugel bereits hinfällig sein.

Lake Louis Svindal hat nichts verlernt

Heilung braucht Zeit

"Der Schnitt am Gesäß ist sehr, sehr tief. Das ist eine sehr ernste Verletzung, die eine ganze Zeit zur Heilung brauchen kann", sagte Svindals Trainer Marius Arnesen über die 15 Zentimeter lange Verletzung, die mit 13 Stichen genäht werden musste. Bei seinem Sturz nach dem sogenannten Golden Eagle Jump hat sich Svindal neben dem Verlust einiger Zähne einen doppelten Nasenbeinbruch sowie einen Jochbeinbruch zugezogen. Auch von einem Stirnbeinbruch war die Rede.

Starker Saisonstart

Der Modellathlet war bei dem Sprung auf der wegen Schneemangels schwierig zu fahrenden Raubvogel-Piste in Rücklage gekommen und hatte die Kontrolle verloren. Nach seinem erstmaligen Triumph im Gesamtweltcup im März hatte Svindal auch in der neuen Saison mit zwei Siegen in vier Rennen und 68 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Benjamin Raich bereits wieder die Führung übernommen.

Auch andere Fahrer stürzen

Neben Svindal kamen auf der welligen und eisigen Piste noch weitere Fahrer zu Fall. Der Österreicher Andreas Buder, der am vergangenen Wochenende noch den dritten Platz bei der Abfahrt in Lake Louise belegt hatte, verletzte sich an der Ferse und muss für mindestens drei Wochen pausieren. Die schnellste Zeit bei dem ersten Training für die bevorstehenden vier Rennen in Colorado fuhr der Schweizer Didier Cuche in 1:42,76 Minuten. Johannes Stehle aus Obermaiselstein wurde 58., der Ebinger Stephan Keppler kam auf Rang 73.

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