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Ski alpin: Walchhofer verhindert Cuches zweiten Streich in Gröden

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Ski alpin  

Walchhofer verhindert Cuches zweiten Streich

15.12.2007, 14:36 Uhr | dpa, sid

Michael Walchhofer (Foto: Reuters)Michael Walchhofer (Foto: Reuters) Österreichs Abfahr-Ass Michael Walchhofer machte seine Klassiker-Sammlung komplett, der Schweizer Didier Cuche musste in die Rolle des Ewigen Zweiten zurück und alle drei deutschen Skirennfahrer holten sich Punkte. Bester Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) im italienischen Gröden war Johannes Stehle, der als 17. auf der Saslong sein bestes Resultat im alpinen Ski-Weltcup einfuhr. "Heute war eine von den Fahrten, wo man schnell ist und nicht denkt, dass man so schnell ist", staunte Stehle. Erstmals fuhr Andreas Strodl auf Rang 25 Weltcup-Zähler ein, Stephan Keppler landete auf dem 30. Platz.

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Cuche nun im Gesamtweltcup vorn

Nach Kitzbühel, Wengen, Garmisch, Val d'Isère und Bormio durfte Walchhofer sich auch endlich als Sieger der mit 75.000 Euro dotierten Abfahrt auf der Saslong feiern lassen. "Ich habe den Druck schon gespürt. Mir war bewusst, wie wichtig der Sieg bei diesem Klassiker für mich ist", sagte der 32-Jährige, der seinen insgesamt 13. Weltcup-Erfolg einfuhr. "Ich bin überüberglücklich. Ich habe bis zum Schluss um den Sieg gefightet." Nach dem Husarenritt übernahm der Abfahrts-Weltmeister von 2003 auch die Führung in der Disziplin-Wertung, die er schon zweimal gewinnen konnte. Im Gesamtklassement löste Cuche, der tags zuvor den Super-G gewonnen hatte, den zugunsten des Riesenslaloms pausierenden Benjamin Raich (Österreich) an der Spitze ab.

Weltcup Ergebnisse Herren
Weltcup Ergebnisse Damen

Strodl kann sein Glück kaum fassen

Nach der Nullnummer der deutschen Speedherren im Super- G war Chefcoach Christian Scholz über das gute Abschneiden in der Abfahrt froh. "Wir sind wir sehr zufrieden, da können wir drauf aufbauen. Wir werden nicht in Euphorie verfallen und hart weiterarbeiten", sagte Scholz. Vor allem mit Rang 25 des 20 Jahre jungen Strodls an dem Ort, wo Max Rauffer 2004 für den letzten Sieg der deutschen Speedherren gesorgt hatte, konnte niemand rechnen. "Dass es so gut läuft, kann man sich gar nicht erträumen", sagte der Zweitjüngste aller Starter.

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