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Franzose Grange gewinnt die Superkombination

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Ski alpin  

Franzose Grange gewinnt die Superkombination

11.01.2008, 15:25 Uhr | dpa

Jean-Baptiste Grange (Foto: Reuters)Jean-Baptiste Grange (Foto: Reuters) Jean Baptiste Grange hat die alpine Super-Kombination in Wengen gewonnen. Der französische Skirennfahrer katapultierte sich in der Schweiz als 27. der verkürzten Lauberhorn-Abfahrt mit überlegener Slalom-Bestzeit noch ganz nach vorn. Der 23-Jährige lag beim hundertsten französischen Sieg im alpinen Weltcup in 2:20,61 Minuten um 6/100 Sekunden vor Weltmeister Daniel Albrecht aus der Schweiz. Bode Miller aus den USA fuhr trotz eines Fahrfehlers im Slalom auf Platz drei. Der einzige deutsche Starter, Stephan Keppler, schied im Slalom aus.

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Volle Konzentration auf die Abfahrt

"Wenn du die kurzen Ski nicht gewohnt bist, weißt du auch nicht, wie die reinschneiden", sagte Keppler, für den es nach der Super-Kombination Ende November in Beaver Creek/USA erst der zweite Slalom der Saison war. "Aber der Slalom war für mich ja eigentlich auch nur zum Spaß, jetzt zählt einzig die Abfahrt am Sonntag. Wenn ich ein paar Fehler weglasse, kann ich die Plätze 15 bis 20 anpeilen."

Keppler hadert mit dem Kurs

Der Slalom, bei dem neben Keppler zwölf weitere der 30 Starter das Ziel nicht erreichten, war für den 24-Jährigen zu anspruchsvoll. "Sowas schwieriges hab ich im Slalom ja noch nie gesehen", hatte er schon nach der Hangbesichtigung gesagt. "Da sind manche Stellen so steil, dass ich gar nicht weiß, wie ich da bremsen soll." Dennoch trauerte Keppler ein wenig der verpassten Chance nach, mit einem Punkterang einen zweiten Kombinations-Startplatz für den Deutschen Skiverband (DSV) herauszufahren: "Das wäre natürlich schön gewesen."

Abfahrt verkürzt

Auf der wegen starken Windes verkürzten Kombinations-Abfahrt hatte Keppler vor 12.000 Zuschauern mit Startnummer 49 bei schwierigen Bedingungen eine zufriedenstellende Leistung gezeigt. "Oben gab es ziemliche Orkanböen, die den Schnee stark aufgewirbelt haben. Bei den ersten Schwüngen habe ich überhaupt keinen Boden gesehen", berichtete der 24-Jährige.

Grange trumpft auf

Alles zusammen passte für den Slalom-WM-Dritten Grange, der auch zu den ärgsten Podest-Rivalen des Partenkircheners Felix Neureuther beim auf diesen Samstag (9.45/12.30 Uhr) vorverlegten Spezial-Slalom gehören dürfte. "Meine Form im Slalom ist schon seit längerem ausgezeichnet, aber jetzt bin ich auch im Kopf stark genug", meinte Grange, der schon beim ersten Kombinations-Wettkampf der Saison in Beaver Creek als 38. der Abfahrt noch auf Platz zwei vorgefahren war.

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