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Ski alpin - Abfahrt: Macartneys Sturz überschattet Cuches Sieg in Kitzbühel

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Nach Horror-Crash auf der Sreif  

Macartney auf dem Weg der Besserung

19.01.2008, 12:47 Uhr | t-online.de

Scott Macartney bei seinem fürchterlichen Sturz Sturz (Foto: dpa)Scott Macartney bei seinem fürchterlichen Sturz Sturz (Foto: dpa) Scott Macartney geht es nach seinem Horrorcrash bei der Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel den Umständen entsprechend besser. Wie der Veranstalter der Hahnenkammrennen bekanntgab, wurde der Amerikaner in der Nacht auf Sonntag aus dem künstlichen Koma geholt. Er sei ansprechbar und habe sich sogar schon die Fernsehbilder von seinem Sturz angesehen und mit seinem Cheftrainer analysiert. Macartney hatte am Samstag bei seinem Unfall auf der Streif ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und war deshalb in den künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. Bleibende Schäden werde er nicht davontragen, erklärten die behandelnden Ärzte. Macartney soll nun von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt werden. Er wird noch ein paar Tage lang unter ärztlicher Beobachtung stehen.

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Helm beim Aufprall zerbrochen

Den jubelnden Zuschauer im Zielbereich stockte der Atem, als McCartney am Samstag mit über 140 Stundenkilometern angerast kam, dann aber das Schlimmstmögliche passierte: Er kippte beim Flug über den letzten Buckel zur rechten Seite, besaß keine Chance zur Korrektur, knallte fürchterlich auf die knüppelhart präparierte Streif. Der Helm brach dabei, sodass Macartneys Kopf meterweit völlig schutzlos über den Schnee schlitterte. Dem Athleten - 2006 20. auf der anspruchsvollsten Abfahrtsstrecke der Welt - ging das Bewusstsein verloren. Der 30-Jährige hatte es erneut verloren, als er nach ungefähr 15 Minuten Behandlung aus dem Zielhang per Helikopter in das Innsbrucker Universitätsklinikum ausgeflogen wurde. Österreichs Benjamin Raich setzte das Rennen fort, doch bei der merklich geschockten Fangemeinde wollte keine richtige Stimmung mehr aufkommen. Der zweite Sieg des Schweizers Didier Cuche ging fast unter.

Heel rettet sich

Auch der Schwede Hans Olsson, der Italiener Walter Girardi und DSV-Athlet Johannes Stehle beendeten das Rennen mit einem Sturz. Das Trio überstand seine Fahrfehler weitgehend unbeschadet. Bei der Startnummer sieben, Werner Heel aus Südtirol, sah wieder alles nach einem schlimmen Sturz aus: Auch Heel saß wie Macartney zu tief auf seinem Ski ab, hatte den Druck zu sehr auf den Fersen, sodass es ihm beim Sprung den Oberkörper verdrehte und den linken Ski anhob. Heel brachte die Situation allerdings wieder unter Kontrolle und kam in 1:54,06 Minuten sicher unten an. Bedeutete für den 25-Jährigen in der Endabrechnung Rang zwölf.

Kritik nach dem Training

Kritik an der unruhigen Streif hatte schon nach den Trainingsfahrten ausgerechnet Macartneys Landsmann geübt, Bode Miller. Dem Superstar und Sieger von Wengen vor Wochenfrist, missfiel die rippige Oberfläche, die die "autobahnähnliche" Auflage der Vorjahre abgelöst hat. Ziel der Veranstalter: Geschwindigkeit herausnehmen. Folge: Die genau 1.665 Meter lange Strecke ist plötzlich wieder annähernd so gefährlich und spektakulär wie zuletzt in den 80er Jahren.

Miller unterhaltsam wie eh und je

Und Miller fuhr so spektakulär wie immer: Trotz eines atemberaubenden Ritts über die Werbebande, das Netz zur Begrenzung der Strecke, kam der 30-jährige Superstar mit der Startnummer 16 zeitgleich mit dem bis dahin alleine führenden Österreicher Mario Scheiber (1:53,02 Minuten) ins Ziel. Satte 55 Hundertstelsekunden Rückstand holte Kämpfer Miller, der den Schock über das Unglück seines Landsmannes Macartney für die Zeit seines Auftritts professionell verdrängte, im letzten Streckendrittel noch auf.

Mitfavoriten Cuche und Walchhofer mit unterschiedlichem Erfolg

Dann aber kam der in Wengen Miller noch unterlegene Didie Cuche. Der Schweizer - Startnummer 19 - feierte seine 27 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Scheiber und Miller (1:52,75 Minuten) mit einem Salto - in Skischuhen. Nach genau zehn Jahren und zwei weiteren zweiten Rängen in Kitzbühel feierte der Routinier seinen zweiten Erfolg auf der Streif. Schlag auf Schlag ging es anschließend: Der Weltmeister von 2003, Michael Walchhofer, trug die nächsten rot-weiß-roten Hoffnungen. Um eine Hundertstelsekunde verpasste der Abfahrts-Weltcup-Gesamtsieger von 2006 die Zeit Scheibers und Millers und somit als Vierter auch das Podium.

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