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Ski alpin  

Bode Miller gewinnt Kombinations-Weltcup

03.02.2008, 16:04 Uhr | sid, dpa

Bode Miller (Foto: dpa)Bode Miller (Foto: dpa) Bode Miller hat in überlegener Manier die Weltcup-Saisonwertung in der alpinen Kombination gewonnen. Mit seinem Sieg in der letzten Super-Kombination des Winters im französischen Val d"Isère sicherte sich der US-Skistar die erste Disziplin-Wertung des Winters mit großem Vorsprung und feierte seinen insgesamt 30. Weltcup-Sieg. Miller, der nach der verkürzten Abfahrt deutlich führte, rettete im Slalom einen Vorsprung von 0,38 Sekunden auf den Kroaten Ivica Kostelic ins Ziel. Dritter wurde dessen Landsmann Natko Zrncic-Dim. Millers ärgster Verfolger im Kombi-Weltcup, der Franzose Jean-Baptiste Grange, schied im Slalom aus. "Ich freue mich riesig über die Kugel", sagte der Amerikaner nach dem Rennen.

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Miller mit guten Chancen auf Gesamt-Weltcup

Auch im Kampf um die begehrte große Kristallkugel ist Miller nun obenauf. Weil sein Verfolger Benjamin Raich aus Österreich nur den sechsten Rang belegte, konnte der Amerikaner, der in diesem Winter als eigenständiges "Team America" zu den Weltcup-Orten reist, seine Führung im Gesamt-Weltcup nach 28 von 40 Wettbewerben ausbauen: Sein Vorsprung beträgt nun 122 Punkte. Die große Kristallkugel hat Miller bislang einmal, im Jahr 2005, gewonnen.

Im Slalom taktisch clever zum Sieg

Bereits in der Abfahrt hatte Miller die Konkurrenz mit 1,37 Sekunden Vorsprung deklassiert. Auf der "Face de Bellevarde", der technisch anspruchsvollen Olympia-Strecke von 1992, die in einem Jahr auch Schauplatz der WM sein wird, fand er eine perfekte Linie. Im Slalom ließ er es dann ruhig angehen und fuhr im Gegensatz zu früheren Gewohnheiten taktisch clever zum Sieg: "Das hat sich komisch angefühlt, wie Urlaub", sagte er scherzhaft.

Keppler scheitert kurz vor dem Ziel

Stephan Keppler war nach einem schweren Patzer als 22. der Abfahrt ebenfalls noch respektabel platziert, verpasste dann aber ein Resultat von beinahe schon historischem Ausmaß. Im Slalom war der Wahl-Münchner bis kurz vor dem Ziel gut unterwegs, dann stürzte er: Der 24-Jährige stieg wieder den Hang hinauf und brachte seinen Lauf zu Ende, musste aber schließlich wegen zu großen Rückstandes auf Sieger Miller disqualifiziert werden. "Das ist schon ärgerlich", sagte Keppler: "Das hätte sogar für eine Platzierung unter den ersten Zehn reichen können." Selbst eine Platzierung unter den ersten 30 wäre ein Erfolg gewesen: Seit dem 30. Januar 1994, als Markus Wasmeier kurz vor seinem Doppelsieg bei Olympia in Chamonix Rang elf belegte, hat keine deutscher Läufer mehr Weltcup-Punkte in einer Kombination geholt.

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