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Ski alpin - Weltcup: Werner Heel siegt - Bode Miller baut Führung aus

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Ski alpin  

Heel siegt, doch auch Miller gewinnt

29.02.2008, 15:19 Uhr | dpa

Werner Heel (Foto: imago)Werner Heel (Foto: imago) Bode Miller blickte verdutzt drein. Lange Zeit sah der Ski-Rennläufer aus den USA bei der ersten von zwei Abfahrten im norwegischen Kvitfjell wie der sichere Sieger aus, doch dann fuhr ihn plötzlich ein bislang Namenloser noch von der obersten Stufe auf dem Siegertreppchen. Werner Heel aus Italien, in seinen bis dahin 53 Rennen im Weltcup nie besser als auf Rang sechs platziert, stahl auf der Olympiastrecke von 1994 den Stars die Show und raste zum ersten Abfahrtssieg eines Italieners seit sieben Jahren.

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Heel glaubt seinen Augen kaum

Während Miller erstaunt mitverfolgte, wie ihm unverhofft sein sechster Saisonsieg abhanden kam, war Heel nach der Zieldurchfahrt und dem Blick auf die Anzeigetafel vor Freude kaum zu bremsen. "Das ist überwältigend, ein Super-Gefühl. Ich habe meinen Namen gesehen und die Eins davor, das ist voll abgefahren", sagte der 25-Jährige aus Meran, der in 1:45,73 Minuten am Ende 0,10 Sekunden vor Miller lag. Klaus Kröll rettete als Dritter (0,22 Sekunden zurück) die Ehre der einmal mehr bös gerupften Österreicher.

Miller baut Führung aus

Obwohl ihm Heel noch ein Schnippchen schlug, war Miller der große Gewinner der achten von zehn Abfahrten dieses Winters. Weil Didier Cuche aus der Schweiz nach seiner Trainingsbestzeit nur Rang sechs erreichte und Benjamin Raich aus Österreich sogar nur auf Platz 35 landete, baute der 30-Jährige seine Führung im Gesamtweltcup noch ein bisschen weiter aus: 125 Punkte liegt er nun vor Raich, 145 vor Cuche. Miller, bereits Gewinner des Kombinations-Weltcups, hat zudem im Abfahrtsweltcup nur noch 25 Punkte Rückstand auf Cuche.

Deutsche Fahrer bloß Statisten

Die deutschen Läufer mussten sich auf der anspruchsvollen Strecke "Olympiabakken", auf der 14 Jahre zuvor Markus Wasmeier die Goldmedaille im Super-G gewonnen hatte, einmal mehr mit ihrer Rolle als Statisten begnügen. Nach dem Startverzicht von Stephan Keppler, der im einzigen Trainingslauf am Vortag gestürzt war, kam lediglich Johannes Stehle ins Ziel - als 41., mit immerhin 3,91 Sekunden Rückstand. Peter Strodl fuhr an einem Richtungstor vorbei und kam nicht in die Wertung.

Cuche riskiert gefährliche Sprung

Pechvogel Keppler war am Tag zuvor beim einzigen Trainingslauf am Zielsprung gestürzt. Wegen einer dabei erlittenen Knieverletzung verzichtete er auf seine Teilnahme. Beinahe wäre der Zielsprung auch noch Cuche zum Verhängnis geworden. Der tückische Sprung wurde erst nach dem Training abgetragen, die Läufer wurden aber zuvor vehement darauf hingewiesen, sie sollten an dieser Stelle im Training langsam fahren: Keppler und Cuche hatte da offensichtlich nicht zugehört.

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