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Karbon siegt vorzeitig im Riesenslalom-Weltcup

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Ski alpin - Riesenslalom der Damen  

Karbon siegt vorzeitig im Riesenslalom-Weltcup

01.03.2008, 14:10 Uhr | dpa

Denise Karbon (Foto: imago)Denise Karbon (Foto: imago) Pech für Zwiesel, Glück für Denise Karbon. Die Wetterkapriolen beim Ski-Weltcup im Bayerischen Wald haben die italienische Skirennfahrerin vorzeitig zur Siegerin im Riesenslalom- Weltcup gemacht. Ausläufer des Sturmtiefs "Emma" zwangen die Verantwortlichen beim Slalom zur Rennabsage. Da der Slalom nun am Sonntag, für den die Wettervorhersagen nur leicht besser sind, nachgeholt werden soll und das für Montag angedachte Ersatz-Programm gestrichen wurde, gibt es vor dem Weltcup-Finale Mitte März in Bormio (Italien) keinen Riesenslalom mehr. Karbon ist mit einem Vorsprung von 181 Punkten auf die Österreicherin Elisabeth Görgl daher nicht mehr einholbar.

Weltcup Ergebnisse Herren
Weltcup Ergebnisse Damen

Handicap für Hosp

Im Kampf um den Gesamtweltcup bedeutet der Ausfall mindestens eines Technik-Rennens zudem einen schweren Rückschlag für die Österreicherin Nicole Hosp, die 54 Punkte hinter der Amerikanerin Lindsey Vonn (1103) auf dem zweiten Platz liegt. Maria Riesch ist Dritte (981). Der Ausfall ihrer Sorgendisziplin Riesenslalom dürfte für ihr Punktekonto im Vergleich zur Konkurrenz nicht schlecht sein. Nach dem Technik-Wochenende in Zwiesel finden im schweizerischen Crans Montana (8./9. März) für die Damen noch eine Abfahrt und ein Super-G statt, danach steht nur noch das Finale (12.-16. März) an.

Kübelweise Regen

Karbon durfte sich über ihre erste kleine Kristallkugel freuen, dagegen gab der Luftkurort ein tristes Bild ab: Es schüttete kübelweise, der Regen trat zum Teil über die Ufer, der Strom fiel aus, die Feuerwehr war gegen die Wassermassen im Dauereinsatz. Am Großen Arber, mit 1456 Metern der höchste Berg des Bayerischen Waldes, wurden Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. Ein Rennen und ein sicherer Liftbetrieb waren nicht möglich. "Einige Sachen, die wir über Tage aufgebaut haben, waren komplett weg", sagte Renndirektor Atle Skaardal.

Versicherung zahlt

Frustrierend war die Absage des Slaloms nicht nur für die Sportler, sondern auch für die vielen freiwilligen Helfer. 200 bis 300 Leute hatten von 4 Uhr an auf der Piste gearbeitet, doch gegen das Wetter waren sie machtlos. Gegen den Einnahme-Ausfall - die gesamte Versicherungssumme beträgt 600 000 Euro - ist der Veranstalter versichert.

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