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Ski alpin: Stephan Keppler will im nächsten Winter wieder voll angreifen

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Ski alpin  

Keppler: "Im nächsten Winter wieder voll angreifen"

02.03.2008, 10:56 Uhr | sid

Lange Zwangspause: Stephan Keppler (Foto: imago)Lange Zwangspause: Stephan Keppler (Foto: imago) Rund sechs Monate Zwangspause: So lautet die Prognose für Ski-Rennläufer Stephan Keppler. Bei seinem Trainingssturz am vergangenen Donnerstag im norwegischen Kvitfjell hatte sich Abfahrts- und Super-G-Spezialist einen Riss des vorderen linken Kreuzbandes zugezogen. Der 25-Jährige, der für den WSV Ebingen startet, wurde in München operiert. "Im nächsten Winter will ich wieder voll angreifen", sagte Keppler, der im noch laufenden Weltcup-Winter nicht hatte überzeugen können. "Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann er in etwa sechs Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen", erklärte der deutsche Mannschaftsarzt Ernst-Otto Münch nach dem einstündigen arthroskopischen Eingriff.

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Erste Reha-Maßnahmen in einigen Tagen

Keppler war im einzigen Training in Kvitfjell am Zielsprung der Olympiaabfahrt von 1994 gestürzt und schien zunächst mit dem Schrecken davongekommen zu sein. Im ersten Rennen am Freitag konnte er wegen seiner Kniebeschwerden aber schon nicht mehr an den Start gehen und reiste nach Deutschland zurück. In einigen Tagen soll Keppler mit den Reha-Maßnahmen beginnen können.

Nur fünfmal unter den ersten 30

Nach einer verheißungsvollen Saison 2006/2007, in der er mit zwei achten Plätzen im Weltcup hatte aufhorchen lassen, war Keppler in diesem Winter nicht wie erhofft vorangekommen. Nur fünfmal fuhr er überhaupt unter die ersten 30 und damit in die Punkteränge. Seine beste Platzierung war Rang 18 beim Super-G im vergangenen November im kanadischen Lake Louise.

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