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Ski alpin  

Heel gewinnt den Super-G in Gröden

19.12.2008, 16:14 Uhr | dpa

Freut sich über seinen Weltcup-Sieg: Werner Heel (Foto: AFP)Freut sich über seinen Weltcup-Sieg: Werner Heel (Foto: AFP) Die Hoffnungen der Favoriten und der deutschen Alpinen wurden vom Winde verweht, dagegen nutzte Werner Heel die Gunst der Stunde - und der guten Nummer. Als Dritter Starter setzte der italienische Skirennfahrer beim Super-G im heimischen Südtirol schon früh die Bestmarke und holte sich in Gröden überraschend seinen zweiten Weltcup-Sieg.

Um 0,43 Sekunden verwies der 26-Jährige den Schweizer Didier Defago auf Platz zwei. Dritter wurde in seinem 265. Weltcup-Rennen der Schwede Patrik Järbyn. Der 39-Jährige ist damit der älteste Fahrer auf einem Podest im alpinen Ski-Weltcup. Die junge deutsche Garde kam auf der Saslong nicht zurecht. Als bester Starter des Deutschen Skiverbandes verpasste Stephan Keppler auf Rang 35 Weltcup-Punkte.

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Svindal: "Das war weit weg von fairen Bedingungen"

"Es ging nur um den Wind, ich habe versucht mich so klein zu machen, wie ich konnte", sagte Keppler, der auf unruhiger Piste kaum mehr eine Chance auf eine bessere Platzierung hatte. Wie sehr das Rennen von den Startnummern beeinflusst war, zeigte ein Blick auf das Klassement. Die Fahrer mit den Nummern eins bis fünf landeten allesamt in den Top sechs. "Das war weit weg von fairen Bedingungen", sagte der Führende im Gesamtweltcup, der Norweger Aksel Lund Svindal, der sich mit Rang 28 begnügen musste. "Es war eine einfache Strecke und wenn man dann ein bisschen Gegenwind bekommt, hat man keine Chance." Chancenlos waren auch die Strodl-Brüder. Peter Strodl belegte Rang 39, Andreas Strodl kam nicht über den 53. Platz hinaus.

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Wind macht den Fahrer zu schaffen

Heel konnte sich nach einer gefühlvollen Fahrt den Sieg "nicht genau erklären, nach dem Training war ich selbst ein bisschen ratlos", sagte der Südtiroler. "Ab Startnummer sechs, sieben ist der Wind ein bisschen aufgekommen. Vielleicht war das der entscheidende Faktor." Und auch der zweitplatzierte Defago, der mit Startnummer 17 vorne rein fuhr, räumte nach dem Startnummern-Rennen ein: "Ich wusste, mein Gegner wird der Wind sein, deshalb hab ich mich so klein wie möglich gemacht."

Svindal nimmt es sportlich

Im Gesamtweltcup blieb vor der Abfahrt an diesem Samstag Svindal mit 398 Punkten vor dem Schweizer Carlo Janka (315) und dem Österreicher Benjamin Raich (297) vorn. "Manchmal hat man Pech, manchmal hat man Glück. Heute hatte ich Pech, das nächste Mal wieder Glück", sagte Svindal. Nach der Abfahrt am Samstag geht es am Sonntag und Montag für die Herren in Alta Badia mit Riesenslalom und Slalom weiter.

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