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Maria Riesch kommt erneut nicht ins Ziel

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Ski Alpin  

Maria Riesch kommt erneut nicht ins Ziel

26.01.2009, 12:42 Uhr | sid

Enttäuscht: Maria Riesch (Foto: imago)Enttäuscht: Maria Riesch (Foto: imago) Als Maria Riesch in den roten Fangzaun knallte, hielten die Zuschauer in Cortina d'Ampezzo sekundenlang vor Schreck den Atem an. Der Sturz der besten deutschen Ski-Rennläuferin beim Super-G ließ acht Tage vor der WM Schlimmstes befürchten. Riesch richtete sich wenig später äußerlich unverletzt auf - der Schmerz saß innen. Die zweite Deutsche, Viktoria Rebensburg, fuhr auf Platz 47.

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Über 100 Punkte rückstand auf Vonn

Eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt droht Riesch ihre herausragende Form zu verlieren. In drei der vergangenen fünf Weltcup-Rennen sah sie das Ziel nicht. In der Gesamtwertung verwandelte sich ihr Vorsprung von 113 Punkten auf Lindsey Vonn aus den USA in einen Rückstand von 104 Zählern. "Es ist sicher nicht so toll gelaufen. Speziell das Aus heute ist schon bitter", sagte die im Vorjahr noch weltbeste Super-G-Läuferin.

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Keine körperlichen Blessuren

Immerhin: Körperlich gehe es ihr gut, fügte sie an. Einen Blick in ihre angeknackste Psyche ließ sie nur bedingt zu. Ein Formtief wolle sie sich "nicht einreden. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich jetzt total versage."

Trainer Berthold verärgert

Riesch rang sich ein Lächeln ab, Cheftrainer Mathias Berthold war dazu nicht in der Lage: "Das Rennen ist in die Hose gegangen. So ein Fehler darf ihr nicht passieren. Mit einem Innenskifehler fliegt heutzutage kein Mensch mehr raus." Ganz richtig war das nicht, weil Anja Pärson mit dem gleichen Fehler an derselben Stelle abflog. Allerdings hatte die Schwedin bis dahin nach 45 Fahrsekunden schon 1,20 Sekunden auf Riesch herausgeholt.

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Überraschungssiegerin Lindell-Vikarby

Pärson lag auf Siegkurs - doch anstelle der Weltmeisterin freute sich deren Teamkollegin Jessica Lindell-Vikarby über ihren ersten Weltcup-Sieg. Weil die 24-Jährige wie Anna Fenninger (Österreich) und Andrea Dettling (Schweiz), die das Podium komplettierten, schon sehr früh gestartet war, sprach Berthold von einem "Startnummern-Rennen". Die Regal, dass die Top-Läuferinnen im Super-G immer mit den Nummern 15 bis 22 kommen, bezeichnete er als "absoluten Blödsinn".

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